Infiniti stellt Deutschland-Strategie um

Von Christoph Baeuchle

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Eine neue Strategie soll Infiniti zu mehr Verkäufen in Deutschland verhelfen. Seit kurzem gibt es im Netz der Premiummarke neben Vertriebspartnern auch reine Servicepartner.

Die japanische Premiummarke Infiniti stellt in Deutschland ihre Strategie um: Statt ausschließlich auf Vertriebspartner mit Werkstatt zu setzen, sollen künftig im Infiniti-Netz auch reine Servicepartner aktiv sein. Mit den ersten fünf Partnern in Friedrichshafen, Osnabrück, Bühl, Heidelberg und Wolfenbüttel ist die Nissan-Tochter ins Jahr 2016 gestartet.

„Die ersten fünf weißen Punkte unserer Landkarte haben wir mit reinen Servicepartnern besetzt“, erläutert Michael Briante, Infiniti Regional Director Centre Europe, gegenüber »kfz-betrieb«. Weitere sollen folgen. „Unser Ziel ist es, ein flächendeckendes Netz zu haben und künftig auch in mittleren Städten unseren Kunden eine Serviceabdeckung zu gewährleisten. Flächendeckend müsse sowohl der Handel als auch der Service sein. „Bei beiden planen wir mit einer Größe von rund 20 Partnern.“

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Zudem baut Infiniti weiter das Vertriebsnetz aus. In Stuttgart übernimmt künftig das Autohaus von der Weppen den Vertrieb und den Service. Von der Weppen, der in Stuttgart bereits an vier Standorten die Marken Renault, Dacia, Kia und Opel verkauft, will Infiniti zunächst in einen bereits bestehenden Betrieb integrieren. In einem weiteren Schritt soll die Premiummarke dann in einem bereits seit Längerem angekündigten Neubau untergebracht werden.

„Infiniti ist die ideale Ergänzung zu unserem bisherigen Markenportfolio und bietet mit seiner wachsenden Modellpalette ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Premiumbereich“, sagte Jan von der Weppen, geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Autohauses.

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Bereits im Februar startet das Autohaus Möhler mit einem eigenen Infiniti-Standort. Ursprünglich war die Eröffnung des Neubaus bereits für Mitte vergangenen Jahres geplant. „Große Erfahrung im Automobilhandel und ein repräsentativer Neubau sind die denkbar besten Voraussetzungen, um eine Premiummarke wie Infiniti langfristig erfolgreich zu vertreiben – beides ist in diesem Fall in hohem Maße gegeben“, lobt Briante.

Neue Standorte, neue Strategie sowie neue Produkte – die ersten Q30 hat Infiniti nun ausgeliefert – sollen helfen, den Absatz in Deutschland weiter anzukurbeln. Im vergangenen Jahr legten die Verkäufe in Deutschland lediglich um 4 Prozent auf 1.057 Fahrzeuge zu. Weltweit verkaufte Infinit 2015 rund 215.000 Fahrzeuge, 16 Prozent mehr als im Vorjahr.

Ein Interview zur neuen Strategie mit Michael Briante, Infiniti Regional Director Centre Europe, veröffentlicht »kfz-betrieb« in Ausgabe 5, die am 5. Februar 2016 erscheint.

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