Internetportale: Digitale Schadenakte

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Die Digitalisierung hat in den vergangenen Jahren immer mehr Schadenportale hervorgebracht – auch große Organisationen, beispielsweise die TÜVs, bedienen sich inzwischen solcher Portale. Für freie Sachverständige gibt es das Com Tool vom BVSK.

Den im Com Tool hinterlegten Workflow haben BVSK-Sachverständige erarbeitet.
Den im Com Tool hinterlegten Workflow haben BVSK-Sachverständige erarbeitet.
(Bild: BVSK)

Onlineportale für die Abwicklung von Kfz-Schäden sind in den vergangenen Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Auch Versicherungen und Schadensteuerer arbeiten schon lange mit hauseigenen Schadenportalen. Diese Portale verfolgen neben der digitalen Schadenabwicklung auch das Ziel, den freien Sachverständigen beziehungsweise den Rechtsanwalt aus dem Abwicklungsprozess herauszuhalten.

Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat der Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen e. V. (BVSK) die BVSK IT GmbH gegründet, die im Jahr 2018 mit dem BVSK-eigenen Schadenportal Com Tool in den Pilotbetrieb ging – dem Angebot des BVSK für die Vernetzung des Kfz-Sachverständigen mit der Reparaturwerkstatt und dem mandatierten Rechtsanwalt in der Schadenabwicklung. Inzwischen hat sich Com Tool weitgehend etabliert und dient dem Sachverständigen unter anderem als Kommunikationsplattform zwischen ihm, Werkstatt und Rechtsanwalt.