Kfz-Gewerbe Niedersachsen Jahr der Entscheidung

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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2022 war nicht so schlecht wie angenommen, die Branche ist aber noch nicht wieder auf der Normalspur. 2023 könnte für die Elektromobilität entscheidend werden, glaubt das Kfz-Gewerbe Niedersachsen.

Sehen bei der Elektromobilität noch hohe Hürden; Joachim Czychy, Karl-Heinz Bley und Christian Metje.(Bild:   Zietz – »kfz-betrieb«)
Sehen bei der Elektromobilität noch hohe Hürden; Joachim Czychy, Karl-Heinz Bley und Christian Metje.
(Bild: Zietz – »kfz-betrieb«)

Trotz guter Rendite und des Plus beim Gesamtumsatz sieht das Kfz-Gewerbe Niedersachsen keine Anzeichen für automobile Normalität. Die Bilanz von 2022 gebe den Kfz-Betrieben zumindest wieder etwas Luft zum Atmen, sagte der Präsident des Landesverbands Karl-Heinz Bley.

Neben den konjunkturellen Unsicherheiten durch anhaltend gestörte Lieferketten rechne er aber mit weiteren Belastungen des Handels, unter anderem durch neue Vertriebsformen. Hinzu kämen die steigenden Listenpreise, die langen Lieferzeiten und die hohen Energiekosten. Das alles fördere die Kaufzurückhaltung. Das Autojahr 2022 habe die Branche besser bewältigt als befürchtet. Der Gesamtumsatz stieg von 25,4 auf 26,9 Milliarden Euro. Die hohen Fahrzeugpreise ließen die Rendite von 1,6 auf 3,1 Prozent springen.