Japanischer Kleinserienhersteller legt Corvette Sting Ray neu auf

Von sp-x

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In Japan darf die Corvette C2 Sting Ray wieder aufleben. Unter dem historisch wirkenden Blechkleid steckt allerdings moderne Serientechnik von Mazda.

Der Mitsuoka „Rock Star“ bleibt exklusiv Kunden in Japan vorbehalten.(Bild:  Mitsuoka)
Der Mitsuoka „Rock Star“ bleibt exklusiv Kunden in Japan vorbehalten.
(Bild: Mitsuoka)

Der japanische Karossier Mitsuoka ist vor allem darauf spezialisiert, Großserienfahrzeuge in schwülstig-barocke Sonderlinge zu verwandeln, die in meist skurriler Art vornehmlich alte britische Autolegenden zitieren. Doch jetzt haben die Japaner den Look der US-Ikone Corvette C2 String Ray kopiert und auf den Mazda MX-5 übertragen. Das neue Modell in historischer Aufmachung wurde „Rock Star“ getauft.

Verblüffend am Rock Star ist der Umstand, dass sich die Mazda-Basis selbst beim genauen Hinschauen nicht offenbart, da Front und Heck sehr drastisch umgestaltet wurden. Schwungvolle Blechkurven, klassische Chromstoßstangen und spezielle Leuchten sorgen für den entsprechenden 60er-Jahre-Look. Die vom MX-5 übernommenen Türen fügen sich erstaunlich gut in das Retrodesign ein.

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Während äußerlich ein neues Auto entstanden ist, blieb der Innenraum nahezu unangetastet. Lediglich die Außenfarbe findet sich in Ziernähten und einigen Plastikteilen wieder. Auch beim Antrieb setzt Mitsuoka auf die bewährte Serientechnik. Einzig verfügbares Aggregat für den Rock Star ist ein 1,5-Liter-Benziner mit 97 kW/132 PS. Der Vierzylinder erlaubt einen Sprint in gut acht Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von knapp über 200 km/h.

Zwar gibt es zwei Mitsuoka-Händler in Europa, doch soll der Rock Star exklusiv Kunden in Japan vorbehalten bleiben. Ohnehin ist nur eine Kleinserie von 50 Exemplaren geplant. Die Preise in Japan starten bei rund 37.000 Euro. Zum Vergleich: Die Basisversion des MX-5 kostet hierzulande rund 23.000 Euro.

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