Jetzt auch E – Skoda Octavia kommt mit vier Antriebsarten

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Abgesehen von den alternativen Antrieben sollen auch die klassischen Verbrenner auf die Emissionsbilanz von Skoda einzahlen. Die Benziner und Diesel aus dem Konzernregal stoßen laut Hersteller über die gesamte Octavia-Flotte gemessen 14 Prozent weniger CO2 aus, fünf Triebwerke bleiben unter der 100-Gramm-Grenze. Erhältlich ist der Octavia als Benziner zunächst mit 81 kW/110 PS aus einem 1,0-Liter-Dreizylinder oder den beiden Vierzylindern mit 110 kW/150 PS und 140 kW/190 PS. Für Dieselfahrer sind drei Zwei-Liter-Aggregate mit 85 kW/115 PS bis 147 kW/200 PS erhältlich. Der stärkste Selbstzünder fährt, wie der Top-Benziner, immer mit Allradantrieb vor.

Raumwunder wächst noch weiter

Äußerlich ist der neue Skoda Octavia um ein paar Zentimeter auf 4,70 Meter gewachsen. Trotzdem ist der Modellwechsel augenfällig. Dass die umstrittenen Doppelscheinwerfer verschwunden sind, sieht man auf den ersten Blick. Die Lichter (optional mit Matrix-LED-Technik) stecken nun unter einer einzigen schlanken Abdeckung und die reicht bis an den breiten Kühlergrill ran. Dazu kommen markante Falten im Blechkleid und ein Heck mit schlanken Rückleuchten und auffälligem Skoda-Schriftzug.

Innen hat er massiv an Platz zugelegt, eine Folge der technischen Basis, dem weiterentwickelten Modularen Querbaukasten (MQB). Darüber dürfen sich vor allem die Fondgäste freuen, die fast so kommod wie einer Oberklasse-Limousine sitzen. Der Octavia Kombi hat im Kofferraum Platz für bis zu 640 Liter Gepäck – 30 Liter mehr als bisher. Die Limousine legt um 10 auf 600 Liter zu. Als „Besser, geräumiger, sicherer, vernetzter denn je zuvor“ beschreibt Skoda den neuen Octavia.

Im Cockpit hält der Fahrer ein frisch gestaltetes Multifunktionslenkrad mit schicken Drehwalzen in den Händen und blickt auf zehn Zoll große, virtuelle Instrumente. Optional lassen sich – wie beim Golf 8 – nun auch beim Octavia alle relevanten Informationen in die Windschutzscheibe projizieren. Auch die Sliderfläche unter dem Zehn-Zoll-Infotainment-Touchscreen hat sich der Octavia bei seinem VW-Bruder abgeschaut. Per Fingerstreich lässt sich hier die Lautstärke regulieren oder auf der Landkarte zoomen.

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Aufgerüstet hat Skoda auch beim Thema Assistenzsysteme, der Octavia kann jetzt nicht nur den Abstand zum Vordermann einhalten, sondern auch die Spur. Und dank Kamera- und Navidaten bremst er zum Beispiel vor Kurven automatisch ab. Zusätzlich hilft das Auto beim Ausweichen mit einem Lenkimpuls, stoppt beim Linksabbiegen automatisch, wenn Gegenverkehr kommt oder warnt die Gäste beim Aussteigen, wenn sich von hinten Autos oder Radler nähern.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Fachredakteur Management & Handel, Redaktion »kfz-betrieb«