Kfz-Gewerbe Hessen Karpinski prägte Verband wie kein anderer

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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In der Rotunde von Schloss Biebrich verabschiedete das Kfz-Gewerbe Hessen mit Vertretern aus Politik, Handel und Handwerk Jürgen Karpinski. 20 Jahre lang hatte er als Präsident den Verband geprägt und für die Kfz-Betriebe im Land gekämpft.

Das Kfz-Gewerbe Hessen würdigte Jürgen Karpinski in der Rotunde von Schloss Bieberich in Wiesbaden.(Bild:  Zietz – VCG)
Das Kfz-Gewerbe Hessen würdigte Jürgen Karpinski in der Rotunde von Schloss Bieberich in Wiesbaden.
(Bild: Zietz – VCG)

„Es war mir eine Ehre, diesen stolzen Verband führen zu dürfen.“ Mit bewegenden und emotionalen Worten schloss Jürgen Karpinski am Montag vor festlicher Kulisse im Schloss Biebrich seine Rede. Für die Lebensleistung des Frankfurter Automobilunternehmers gab es von den über 100 geladenen Gästen in der Rotunde des barocken Schlosses Standing Ovations. Michael Kraft, seit Oktober Nachfolger von Jürgen Karpinski und Präsident des Kfz-Gewerbes Hessen, hatte zuvor die Gäste – Vertreter aus Politik, Handel, Handwerk, dem Kfz-Gewerbe, darunter befreundete Landesverbände – begrüßt und Karpinski zudem zu seinem 74. Geburtstag gratuliert.

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Die Verdienste Karpinskis in seiner 20-jährigen Amtszeit als Präsident würdigte zunächst Justizminister Prof. Dr. Roman Poseck für die hessische Landesregierung. Er sprach von der Bedeutung des Kfz-Gewerbes für das Land Hessen, zu der Karpinski mit seinem 40-jährigen ehrenamtlichen Engagement erheblich beigetragen habe. Karpinski habe als Präsident viele Akzente für das Kfz-Gewerbe gesetzt, auch in Berlin und Brüssel.

Arne Joswig, seit Juni Präsident des Kfz-Gewerbes und Nachfolger von Karpinski, listete die Wegmarken seines Vorgängers auf und erinnerte an dessen Einsatz für die Endrohrmessung, seinen Kampf um die Dieselfilter, die digitale Zulassung und schließlich für eine verstärkte Präsenz des ZDK in Berlin durch eine eigene Immobilie. Mit der Anmietung eines eigenen Büros in Berlin sei zumindest ein Zwischenschritt getan, so Joswig.

Karpinksi als wichtiger Impulsgeber in schwierigen Zeiten

Wolfgang Kramwinkel, Präsident der Arbeitgeberverbände des Hessischen Handwerks und Vizepräsident des Hessischen Handwerkstags, würdigte Karpinski als „wichtigen Impulsgeber in sehr schwierigen Zeiten“ und seine „stilvolle Beharrlichkeit“ im Kampf um die Sache. Er habe die Branche auf ein neues Niveau gehoben. „Es gibt nur wenige Verbandspräsidenten, die ihren Verband so geprägt haben wie Sie“, sagte Kramwinkel.

Präsident Michael Kraft lobte Karpinski als Vorbild für jedes Ehrenamt und richtete seinen Blick aber auch auf die zukünftigen Verbandsaufgaben. Gerade der rasante Wandel in der Technologie und im automobilen Vertrieb stelle das Kraftfahrzeuggewerbe vor besondere Herausforderungen. Zum Abschluss gab es noch Grußworte per Videobotschaft von Ministerpräsident Boris Rhein, Innungsmitgliedern, Geschäftspartnern und Weggefährten, darunter auch Ehrenpräsident Robert Rademacher.

Karpinski zeigte sich angesichts der vielen lobenden Worte und des Wohlwollens gerührt und dankte für die gute Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle und dem Vorstand des Landesverbands sowie für deren Unterstützung und die seiner Familie. Ohne einen starken Rückhalt und ohne gute Zuarbeit sei solch ein Präsidentenamt nicht auszuüben.

Karpinski zeigte sich davon überzeugt, dass sich die Verbandsorganisation positiv weiterentwickeln werde. Seinem Nachfolger Michael Kraft und dem Vorstand wünschte er Weitsicht, viel Kraft und Erfolg.

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