Jung, attraktiv und wenig gelaufen

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Die Beschaffung guter, das heißt junger Gebrauchter mit geringer Laufleistung, ist eine schwierige und zeitaufwendige Aufgabe. Abhilfe kann die GGH Gebrauchtwagenhandel Nord-Süd GmbH leisten, die sich auf das Geschäft mit Wiederverkäufern spezialisiert hat.

Die Kundennachfrage ist vorhanden, aber nicht die passenden Fahrzeuge? Diese Situation kennen viele Gebrauchtwagenhändler. Die Beschaffung guter, das heißt junger Gebrauchter mit geringer Laufleistung, ist eine schwierige Aufgabe, die viel Zeit in Anspruch nimmt. Abhilfe kann die GGH Gebrauchtwagenhandel Nord-Süd GmbH leisten, die sich auf das Geschäft mit Wiederverkäufern spezialisiert hat.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wuppertal und Standorten beziehungsweise Lagerplätzen in der kleinen niedersächsischen Ortschaft Bispingen (in Kürze erfolgt der Umzug nach Soltau), Ingolstadt, Kempen und Wetter-Volmarstein (Nordrhein-Westfalen) bietet überwiegend Fahrzeuge an, die zwischen sechs und 18 Monate alt sind. Hierbei handelt es sich um Mietwagen, Leasingrückläufer, Werksdienstwagen oder Behördenfahrzeuge. Die Laufleistung beträgt in der Regeln nicht mehr als 35.000 km. Der Markenschwerpunkt liegt auf Opel, VW und Ford, aber auch auf Importeursfabrikaten wie Toyota oder Peugeot.

Den Fahrzeughandel wickelt die Firma GGH über die eigene Internetplattform www.ggh-gmbh.de ab. Das Angebot schwankt zwischen 400 und 800 Fahrzeugen. „Was der interessierte Händler auf unserer Internetseite sieht, ist verfügbar, steht im Lager und gehört uns“, ist es Geschäftsführer Jens Oldemölle wichtig zu betonen, um sich von dem einen oder anderen schwarzen Schaf in der Branche klar abzugrenzen.

Zukauf über Internetplattform

Entscheidend im Großhandelsgeschäft ist die Geschwindigkeit. Die GGH Nord-Süd hat im vergangenen Jahr etwa 8 000 Fahrzeuge verkauft. Das heißt, der Lagerbestand hat sich monatlich beinahe zweimal gedreht. Ganz so viele werden es 2007 wohl nicht, dafür seien die ersten Monate des Jahres zu schleppend angelaufen.

Wenn der Händler ein Fahrzeug über die Internetplattform der GGH Nord-Süd kauft, wird automatisch ein Auftrag ausgelöst und das Fahrzeug wird aus der Liste gelöscht. „Einen Doppelverkauf kann es somit nicht geben“, betont Oldemölle. Die in der Angebotsliste aufgeführten Fahrzeuge seien auch tatsächlich verfügbar.

Der Kunde bekommt ein Auto, das frei von Lackmängeln (beseitigt eine Fremdfirma), aber nicht aufbereitet ist. Der Geschäftsführer: „Die Ansprüche an den Zustand eines Gebrauchtwagen sind dermaßen unterschiedlich, dass wir die Aufbereitung lieber jedem Kunden selbst überlassen.“ Da es sich sich aber in den meisten Fällen um sehr junge Fahrzeuge handele, halte sich der Aufwand sehr in Grenzen. Für einen Pauschalpreis von 140 Euro netto pro Fahrzeug sorgt der Großhändler zudem für den Transport an jeden Ort in Deutschland.

Oldemölle betont, dass der Händler bei einem Einkauf kein Risiko trägt. Anzahlungen und dergleichen gebe es nicht, der Kunde muss die Ware erst nach Lieferung bezahlen. „Sollte ein Fahrzeug einmal nicht in Ordnung sein, haben wir bislang noch immer eine vernünftige Regelung gefunden. Wir sind hier kein großer Konzern und leben davon, dass die Händler auch in Zukunft bei uns bestellen“, versichert der Geschäftsmann.

Insbesondere für Freie Betriebe interessant sei das Zusatzangebot, auch neue Fahrzeuge beschaffen zu können. Vor allem Opel-Fahrzeuge lassen sich den Wünschen entsprechend bestellen. Für diesen Zweck hat GGH Nord-Süd spezielle Neuwagenkataloge erstellt.

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