THG-Quote im Autohaus Stricker Kein Verkauf mehr ohne Prämienvertrag

Von Doris S. Pfaff

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Die THG-Prämie bietet Autohäusern ein neues Geschäftsmodell und ein Instrument zur Kundenbindung. Wie das funktionieren kann, zeigt das Autohaus Stricker in Detmold.

Christoph Stricker, Geschäftsführer vom Autohaus Stricker, hat aus der Möglichkeit, an der  THG-Prämie teilzuhaben, ein Geschäftsmodell entwickelt. (Bild:  Autohaus Stricker)
Christoph Stricker, Geschäftsführer vom Autohaus Stricker, hat aus der Möglichkeit, an der THG-Prämie teilzuhaben, ein Geschäftsmodell entwickelt.
(Bild: Autohaus Stricker)

Wenn das Autohaus Stricker heute einen Elektro-Neuwagen verkauft, dann nur inklusive eines THG-Prämienvertrags (THG-Quote: Treibhausgas-Minderungsquote). Dieser beinhaltet für den Kunden ein kostenfreies Service- und Wartungspaket für den Stromer im Wert von rund 1.000 Euro. Das Autohaus Stricker beantragt und behält im Gegenzug dafür die jährliche THG-Prämie in Höhe von derzeit rund 400 Euro.

Ein Deal, der sich Geschäftsführer Christoph Stricker zufolge für den Kunden und das Autohaus lohnt. Stricker kennt sich mit der THG-Prämie gut aus: Bis zum Frühjahr war er Referent beim Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und als Experte für Elektromobilität an der Entwicklung eines Teils der Plattform „Geld-fuer-eauto.de“ beteiligt. Über diese Plattform können Kfz-Betriebe einfach ihre THG-Prämie beantragen: für eigene E-Autos, beispielsweise Vorführwagen, und für die Stromer ihrer Kunden.