CO2-Flottengrenzwerte Keine Rolle rückwärts

Von Doris S. Pfaff 9 min Lesedauer

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Auch wenn die EU lockert und Herstellern drei Jahre Zeit gibt, die CO2-Flottenziele zu erreichen: Für den Handel ändert sich nichts. Die Autoindustrie hält an ihrem Kurs fest – und am Verkaufsdruck.

Auch wenn die EU Herstellern drei Jahre Zeit für CO2-Flottenziele gibt, für den Handel ändert sich nichts.(Bild:  © Ольга Лукьяненко - stock.adobe.com)
Auch wenn die EU Herstellern drei Jahre Zeit für CO2-Flottenziele gibt, für den Handel ändert sich nichts.
(Bild: © Ольга Лукьяненко - stock.adobe.com)

Volkswagen hatte Anfang März auf dem Messegelände in Düsseldorf das große Besteck aufgefahren. Medienvertreter und Influencer aus vielen Ländern waren eingeladen, um den Hoffnungsträger der Marke und Nachfolger des E-Up zu bestaunen: den ID Every 1, den neuen elektrischen Kleinwagen der Marke.

Der Name ist Programm: Zum angepeilten Einstiegspreis von 20.000 Euro soll sich der neue Stromer massenhaft verkaufen, damit auch beim Marktführer VW der schleppende Verkauf von E-Autos vorangeht. Das braucht er dringend, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch, um die CO₂-Flottengrenzen einzuhalten.