Umweltbonus
Keine Spur von einer Übergangsregelung
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Nach dem ersten Aufatmen des Autohandels wegen der lange eingeforderten und angekündigten Verlängerung des Umweltbonus erfolgt nun der Aufschrei. Den Grund dafür erklärt Christoph Stricker, Experte für Elektromobilität beim ZDK.
Redaktion: Das Kfz-Gewerbe hat lange auf die Verlängerung der Innovationsprämie gewartet, nun soll sie kommen. Trotzdem gibt es Kritik. Warum?
Christoph Stricker: Wir haben bereits seit diesem Frühjahr die am 20. November 2020 auf dem Autogipfel zugesicherte Verlängerung der Innovationsprämie sowie eine Fortführung der Kriterien für Plug-in-Hybride in mehreren Schreiben an das Bundeswirtschaftministerium eingefordert. Der vor wenigen Wochen veröffentlichte Koalitionsvertrag hatte nun eine Verlängerung der bisherigen Regelungen in Aussicht gestellt, was insbesondere einen wichtigen Vertrauensschutz für bestellte Plug-in-Hybride bedeutet hätte. Denn viele dieser Fahrzeuge sind nächstes Jahr nicht mehr förderfähig. Dabei wurden sie schon vor Monaten bestellt, aber bislang wegen der Lieferengpässe bei den Herstellern nicht ausgeliefert.
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