Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg Delegierte fordern Erhalt der Verbandsstruktur von ZDK und ZVK

Von Doris S. Pfaff 1 min Lesedauer

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Michael Ziegler, Präsident des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg, schaltet sich erneut in die Verbandskrise ein und ruft zu Verhandlungen. Unterstützt wird er vom Beschluss der Delegiertenversammlung, die den Erhalt der Verbandsstruktur fordert.

Bei ihrem Treffen in Filderstadt beschäftigten sich die Delegierten des Kfz-Gewerbes  Baden-Württemberg auch mit der Verbandskrise. Sie formulierten einen Beschluss, der die Wahrung der Einheit fordert.(Bild:  Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg)
Bei ihrem Treffen in Filderstadt beschäftigten sich die Delegierten des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg auch mit der Verbandskrise. Sie formulierten einen Beschluss, der die Wahrung der Einheit fordert.
(Bild: Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg)

Im Konflikt um die Zukunft von ZDK und ZVK stellt sich der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg entschieden gegen eine Trennung der Geschäftsstelle und eine drohende Spaltung des Kfz-Gewerbes.

In einem Beschluss der Delegiertenversammlung in Filderstadt fordern die Mitglieder der baden-württembergischen Kfz-Innungen eine Lösung des Verbandsstreits. Dabei sollen die derzeitige Gemeinsamkeit von ZDK und ZVK erhalten bleiben und die Interessen aller Mitgliedsbetriebe gewahrt werden. Deshalb sollen sich alle Beteiligten zu konstruktiven Gesprächen zusammenfinden.

„Wir sind besorgt über die aktuelle Entwicklung und Zuspitzung, aber wir geben die Hoffnung auf eine einvernehmliche Lösung nicht auf. Einigkeit ist unsere Stärke! Nur gemeinsam können ZDK und ZVK die Interessen von Handel und Handwerk erfolgreich vertreten und die anstehenden Transformationsprozesse der Branche zum Wohle der Betriebe meistern“, erklärt Verbandspräsident Michael Ziegler.

Weiter sagt er: „Wir sind offen für Vorschläge, wie die Probleme beseitigt und Strukturen verbessert werden können. Denn dass Reformbedarf besteht, ist offenkundig. Wir sollten dies aber gemeinsam in einem geordneten Prozess diskutieren und lösen und keine voreiligen Beschlüsse fassen, die am Ende rechtliche und finanzielle Risiken beinhalten und für die Mitglieder sehr teuer sein könnten.“

Im Detail beschloss die Delegiertenversammlung mit 81:3 Stimmen Folgendes: „Die Delegiertenversammlung spricht sich für die Gemeinsamkeit von Handel und Handwerk aus. Sie fordert eine Verhandlungslösung, die eine gemeinsame Verbandsstruktur erhält, die AÜK rechtssicher aufstellt und eine Verbesserung der Arbeit für alle Bereiche von Handel und Handwerk fördert.“

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