E-Fuels für Autos Kfz-Gewerbe fordert gültigen Rechtsrahmen

Von Nick Luhmann

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Ohne E-Fuels sind die Klimaziele nicht zu erreichen. Das müsse die Politik erkennen und entsprechende Weichen stellen, fordert das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg. Im ersten Schritt müssten deshalb synthetische Kraftstoffe nicht nur als Beimischung erlaubt werden.

Damit E-Fuels zukünftig als Kraftstoffe in Autos verwendet werden können, braucht es  rechtliche Grundlagen, für die die Bundesregierung und die EU noch sorgen müssen.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Damit E-Fuels zukünftig als Kraftstoffe in Autos verwendet werden können, braucht es rechtliche Grundlagen, für die die Bundesregierung und die EU noch sorgen müssen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die Politik soll rechtsgültige Rahmenbedingungen für die Produktion und Verwendung von synthetischen Kraftstoffen schaffen: „Dass E-Fuels kommen werden, ist überhaupt keine Frage mehr“, begründet Michael Ziegler, der Präsident des baden-württembergischen Kraftfahrzeug- und Tankstellengewerbes, diese Forderung. Offen sei nur die Frage, wann und wie E-Fuels auf den Markt kommen.

Ziegler verweist auf die laufenden Pilotprojekte des Landes Baden-Württemberg, in die auch rund 1.500 Tankstellen eingebunden seien. E-Fuels könnten im ersten Schritt durch Beimischungen eingeführt werden, so wie Beimischungen von Biokraftstoffen in E5 und E10 funktionierten.