Statement gegen Rechts Kfz-Gewerbe positioniert sich gegen Extremismus und Rassismus

Von Doris S. Pfaff 1 min Lesedauer

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In den vergangenen Wochen haben viele Menschen gegen Rechtsextremismus und die AfD demonstriert. Auch das Kfz-Gewerbe hat sich in einer gemeinsam abgestimmten Erklärung positioniert.

Das Kfz-Gewerbe spricht sich ausdrücklich gegen jede Art der Diskriminierung, gegen Rassismus und Extremismus aus.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Das Kfz-Gewerbe spricht sich ausdrücklich gegen jede Art der Diskriminierung, gegen Rassismus und Extremismus aus.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

In seinem Statement spricht sich der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ausdrücklich gegen jede Art von Rassismus, Extremismus und Diskriminierung aus: Ein Deutschland ohne ausländische Fachkräfte verliere an Wirtschaftskraft und Attraktivität.

Hier der komplette Wortlaut, den die Spitzen des Kfz-Gewerbes derzeit öffentlich erklären:

„Kfz-Gewerbe gegen Rassismus und Extremismus: Wir sind die Mobilmacher im Herzen Europas. Unsere Autohäuser und Werkstätten mit ihren knapp 500.000 Beschäftigten arbeiten täglich daran, dass unser Land mobil bleibt. Damit tragen wir als Mittelständler und Handwerksbetriebe auch eine große gesellschaftliche Verantwortung. Der Standort Deutschland muss attraktiv bleiben, auch um ausländische Fachkräfte einzuladen, hier eine Heimat zu finden. Jede Mitbürgerin und jeder Mitbürger muss sich in unserem Land sicher fühlen. Unsere Betriebe sind ein Spiegel der Gesellschaft. Diese Gesellschaft ist vielfältig – genauso wie die Menschen, mit denen wir leben und arbeiten. Ohne unsere Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund könnten wir in der Kfz-Branche unseren hochwertigen Service schon seit Jahrzehnten nicht mehr sicherstellen. Wir freuen uns über alle, die bei uns in den Betrieben mitarbeiten wollen, nach dem Motto: ‚Es ist egal, woher Du kommst. Es ist uns wichtig, was Du tust und wohin Du willst!‘ Herkunft, Hintergrund, sexuelle Orientierung, Interessen und Vorlieben unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unserer Kundinnen und Kunden spielen für uns keine Rolle. Als Kfz-Gewerbe sind wir gegen Rassismus und Extremismus, gegen Hetze und Intoleranz. Wir setzen uns für ein offenes und respektvolles Miteinander ein, bei uns in den Betrieben und überall. Für uns ist diese offene, vielfältige und tolerante Gesellschaft unverzichtbar – als Basis für Wirtschaft, Arbeit, Wohlstand und die Unternehmen und für die Menschen in unserem Land.“

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