Lockdown im Autohandel Kfz-Gewerbe NRW fordert Ministerpräsident Laschet zur Öffnung auf

Von Nick Luhmann

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In einem offenen Brief an Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet fordert das Kfz-Gewerbe NRW die Öffnung der Autohäuser unter Auflagen. Mit einem eigenen Hygienekonzept will der Autohandel das Ansteckungsrisikos minimieren, unter anderem durch das Verteilen kostenloser FFP2-Masken.

Fank Mund, Präsident des Kfz-Gewerbes Nordrhein-Westfalen, fordert die Landesregierung auf, den stationären Autohandel zu erlauben.(Bild:  Stephan Maderner)
Fank Mund, Präsident des Kfz-Gewerbes Nordrhein-Westfalen, fordert die Landesregierung auf, den stationären Autohandel zu erlauben.
(Bild: Stephan Maderner)

„Der Fahrzeughandel lebt nach wie vor von dem unmittelbaren Zugang zur Ware in den Verkaufsräumen, von Probefahrten und vor allem von intensiver Beratung. Dem enormen Kostendruck können viele Händler ohne Einnahmen aus dem Fahrzeugverkauf nicht mehr lange standhalten", schreibt das Präsidium des nordrhein-westfälischen Kraftfahrzeuggewerbes in dem Brief an die Landesregierung. Es verlangt, die Autohäuser kurzfristig wieder öffnen zu dürfen. Umgekehrt bietet es ein Hygienekonzept, das demnach vom Westdeutschen Handwerkskammertag unterstützt wird.

Ähnlich wie es das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg plant, soll gemäß Hygienekonzept das Tragen von FFP2-Masken (alternativ: KN95- oder N95-Masken) bei Verkaufsgesprächen beziehungsweise im direkten Kundenkontakt verpflichtend sein. Den Kunden sollen diese Masken beim Betreten der Verkaufsräume kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Das Ansteckungsrisiko werde weitgehend minimiert, heißt es in dem Schreiben.

Mitte Dezember hatte das Kfz-Gewerbe NRW den Ministerpräsidenten und dessen Regierung schon einmal aufgefordert, den Fahrzeughandel aus der Schließungsverordnung des Landes zu nehmen und den stationären Autohandel zuzulassen. Vergeblich.

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