Verbrenner-Aus Kfz-Handwerk lobt EU-Kurs-Korrektur

Von Nick Luhmann 1 min Lesedauer

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Mit Dank reagiert das Kfz-Handwerk auf die Nachricht, dass die EU ihr Verbrennerverbot kippen werde. Das gebe den Kfz-Betrieben Sicherheit und sorge für bessere Planbarkeit.

Kippt die EU ihr Verbrennerverbot ab 2035? Das Kfz-Handwerk begrüßt diese Entscheidung, wenn sie so kommt. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Kippt die EU ihr Verbrennerverbot ab 2035? Das Kfz-Handwerk begrüßt diese Entscheidung, wenn sie so kommt.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Auf die Meldungen aus Brüssel, dass die EU ihr Verbrenner-Aus zurücknehmen wolle, reagiert das Kfz-Handwerk mit Zustimmung. Bundesinnungsmeister Detlef Peter Grün schreibt die Entwicklung dem Einsatz von Bundeskanzler Friedrich Merz zu, der dafür bei der EU-Präsidentin geworben hatte. Dafür danke Grün dem Bundeskanzler.

Die neue Regelung schaffe laut Grün einen technisch realistischen und gesellschaftlich tragfähigen Rahmen. Für Kfz-Betriebe bedeute sie eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Perspektiven, da Investitionen in Qualifikation und Werkstattausrüstung weiterhin planbar blieben. Durch den parallelen Betrieb von Verbrennungsmotoren, Hybridantrieben und alternativen Kraftstoffen könne ein Strukturbruch im Handwerk vermieden werden, während die Umstellung auf Elektromobilität planbar bleibe.

Grün betonte zudem, dass die Entscheidung den Menschen in Deutschland und Europa ein breiteres Angebot bezahlbarer und bedarfsgerechter Mobilitätsoptionen eröffne. Die Verbraucher könnten ihre Antriebswahl an Infrastruktur, Fahrprofil und finanziellen Möglichkeiten ausrichten, ohne auf Klimaschutzziele zu verzichten. Die festgelegte Emissionsreduktion gewährleiste ambitionierte Zielpfade, ohne die Belastungen einseitig auf die Verbraucher zu verlagern.

Wie berichtet, gibt es in Brüssel Meldungen, dass die EU ihr Verbot für Neuwagen mit Verbrennungsmotoren ab dem Jahr 2035 aufgeben wolle. Statt der einer 100-prozentigen Reduktion des CO2-Ausstoßes soll für Autohersteller eine 90-prozentige Reduktion des CO2-Ausstoßes ihrer Flotte verpflichtend werden.

Tatsächlich entschieden hat die EU dazu bislang nichts. Die soll es Anfang der kommenden Woche geben.

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