Elektromobilität Eigener Stundenverrechnungssatz für E-Autos

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

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Wenn Kfz-Werkstätten an E-Autos arbeiten, müssen sie zuvor ordentlich in den Betrieb und Mitarbeiter investiert haben. Die Kosten sauber in den Stundenverrechnungssatz zu integrieren, ist schwierig. Der ZDK empfiehlt deshalb einen eigenen Stundenverrechnungssatz für Hochvoltarbeiten.

Um E-Autos reparieren und warten zu können, müssen die Betriebe ihre Mitarbeiter schulen und in die Werkstatt und ihre Ausrüstung investieren. Diese Kosten umzulegen, ist derzeit schwierig. Der ZDK empfiehlt deshalb einen eigenen Stundenverrechnungssatz für E-Autos.(Bild:  ProMotor)
Um E-Autos reparieren und warten zu können, müssen die Betriebe ihre Mitarbeiter schulen und in die Werkstatt und ihre Ausrüstung investieren. Diese Kosten umzulegen, ist derzeit schwierig. Der ZDK empfiehlt deshalb einen eigenen Stundenverrechnungssatz für E-Autos.
(Bild: ProMotor)

Arbeiten an E-Autos sind für die Betriebe kostenintensiver. Um Reparaturen an Hochvoltfahrzeugen durchführen zu können, müssen Werkstätten investieren: in Werkstattausstattung, Ladeinfrastruktur, Quarantäneplätze und auch in die Schulung der Mitarbeiter. Wie diese Kosten transparent umgelegt werden und vor allem berechnet werden können, dazu gibt es bislang kein einheitliches Vorgehen.

Das zeigte auch eine Blitzumfrage des ZDK im Frühsommer. Die Betriebe legen die zusätzlichen Kosten unterschiedlich um, so zum Beispiel mit einem Extraposten Hochvoltarbeiten oder in einem höheren Stundenverrechnungssatz, und verteilen die Kosten noch auf wenige Werkstattaufträge für Stromer. Durch den steigenden Anteil an E-Fahrzeugen im Fahrzeugbestand dürften sich die Kosten jedoch über die Jahre auf eine größere Anzahl an Werkstattaufträgen verteilen.