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Ein neues Beschwerdemanagement soll Schwachstellen in der Werkstatt aufdecken und beseitigen. Dazu sollen Kundenreklamationen zunächst gesammelt und in einem Workshop mit den Mitarbeitern besprochen werden. Gemeinsam sollen Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt werden, um die Probleme künftig zu vermeiden und somit die Kundenzufriedenheit und –loyalität zu verbessern.
Alle Projekte sind im Lauf dieses Jahres gestartet und werden zunächst mit ausgewählten Händlern durchgeführt. Bereits seit dem vergangenen Jahr läuft zudem das neue Kia-Gebrauchtwagenprogramm. Es bietet Händlern individuelle Coachings für das Gebrauchtwagengeschäft, für die sie nur im Erfolgsfall zahlen müssen – also dann, wenn die erarbeiteten Maßnahmen greifen. Mehr als 120 Partner nehmen bislang an dem Programm teil. „Bis jetzt haben alle bezahlt“, berichtete Steffen Cost.
Personalsuche per Headhunter
Kia unterstützt seine Partner auch bei der Personalsuche. Das Netz ist für das geplante Wachstum auf ausreichend qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Die zu finden, ist nicht immer leicht. Händler können daher auf der Kia-Website Anzeigen schalten, aber auch bestimmte vorgefertigte Pakete buchen, um auf anderen Portalen im Internet nach Personal zu suchen. Zudem gibt es die Möglichkeit, über den Importeur auf Headhunter zuzugreifen. Die Kosten dafür sind über den Werbekostenzuschuss absetzbar.
Auch in IT-Systeme investiert der Importeur gerade umfassend. Neben einem Relaunch der Kia-Website wird es künftig ein neues Portal und eine App namens „My Kia“ für Fahrer des koreanischen Fabrikats geben. Für den Handel ist ein neuer Verkäuferarbeitsplatz mit verschiedenen Schnittstellen sowie ein neues elektronisches Leadmanagement-System geplant. Hinter alldem steht eine neue zentrale Kundendatenbank, die den barrierefreien Austausch von Daten möglich machen soll.
Einen ausführlichen Artikel über die Maßnahmen zur Professionalisierung und Ertragssteigerung lesen Sie in einer der nächsten Ausgaben des »kfz-betrieb«.
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