Anbieter zum Thema
Ebenfalls deutlich gewachsen ist das Ladevolumen. Passten im Vorgängermodell noch 515 Liter ins Gepäckabteil, so bietet der neue Sorento 660 Liter Platz. Und wer die dreigeteilte (40:20:40) Rücksitzbank umklappt, kann bis zu 1.732 Liter unterbringen.
Heckklappe öffnet automatisch
Und das Beladen haben die Entwickler besonders einfach gemacht. Die Heckklappe öffnet in den höheren Ausstattungsvarianten automatisch, sobald ein Sensor den Fahrer mit Smartkey hinter dem Fahrzeug registriert. Man muss also nicht wie bei anderen Herstellern erst mit dem Fuß unter dem Stoßfänger herumstochern. Gleichzeitig kann man einstellen, wie hoch die Heckklappe öffnen soll – das ist vor allem bei einer niedrigen Garagendecke praktisch.
Dieses Feature ist ein Beispiel für den gewachsenen Anspruch an Komfort und Luxus im Sorento. Weitere technische Features, die je nach Ausstattungslinie erhältlich sind: Ein automatisches Parksystem zum Quer- und Paralleleinparken sowie zum Parallelausparken, ein Querverkehrswarner, eine 360-Grad-Kamera, ein Spurhalte- und Spurwechselassistent, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage inklusive Frontkollisionswarner sowie eine Verkehrszeichenerkennung. Auf Wunsch lassen sich alle Sitze inklusive der dritten Reihe klimatisieren.
Bereits in der Basisversion sind eine Klimaanlage, ein Audiosystem mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung, ein Tempomat, ein Multifunktions-Lederlenkrad sowie Parksensoren hinten an Bord. Die „Edition 7“ genannte Variante kostet 34.990 Euro. Der Vorgänger ging in der Grundausstattung für 5.000 Euro weniger an den Start – allerdings mit einem Benzinmotor.
Der wird in Deutschland in der neuen Generation nicht mehr angeboten. Die einzige bestellbare Motorisierung ist ein 2,2-Liter-Turbodiesel mit 147 kW/200 PS, der laut Datenblatt ab 5,7 Liter pro 100 Kilometer verbraucht (149 g/km CO2).Neben der frontgetriebenen Basisversion ist der Sorento mit einem permanenten Allradantrieb erhältlich. Zur Wahl stehen zudem ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder eine Sechs-Stufen-Automatik.
Letztere leistet in Verbindung mit dem ruhig laufenden Diesel einen guten Job. Der Sorento lässt sich angenehm unaufgeregt durch alle Verkehrssituationen steuern. Der Motor bringt das im Leerzustand rund zwei Tonnen schwere SUV gut auf Touren und liefert ausreichend Reserven für einen Sprint oder ein Überholmanöver.
An dieser Stelle zeigt sich jedoch ziemlich deutlich die Lücke zu den Premiumherstellern. Denn die bieten in ihren SUV-Modellen für gewöhnlich eine deutlich größere Motorenauswahl und auf Wunsch auch deutlich mehr Kraft – allerdings auch zu deutlich höheren Preisen.
(ID:43170087)