Citroën Mini-Stromer mit großem Erfolg

Von sp-x 2 min Lesedauer

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Citroën darf endlich wieder unkonventionell sein – das zeigt die komplett neue Modellpalette auf der Messe in Paris. Und ausgerechnet das kleinste Familienmitglied stapelt kräftig hoch.

Der Citroën Ami ist der mit Abstand Erfolgreichste aus der Mikromobil-Familie von Stellantis. Neu in Paris: die Studie Buggy Vision – Serienproduktion nicht ausgeschlossen(Bild:  Rudolf Huber)
Der Citroën Ami ist der mit Abstand Erfolgreichste aus der Mikromobil-Familie von Stellantis. Neu in Paris: die Studie Buggy Vision – Serienproduktion nicht ausgeschlossen
(Bild: Rudolf Huber)

Ein Turm zieht auf dem Citroën-Stand in Halle 4 des Pariser Messegeländes alle Blicke auf sich. Er besteht aus drei übereinandergestapelten Autos und wird von Scheinwerfern gekonnt in Szene gesetzt. Hauptdarsteller dieser auffälligen Inszenierung sind allerdings nicht der gerade präsentierte C3, der erste öffentliche Auftritt des C3 Aircross oder die Weltpremieren von C4, C4 X und C5 Aircross Concept. Der Turm gehört dem Ami, einem heimlichen Bestseller, den Citroën in den ersten vier Jahren rund 65.000 Mal verkauft hat.

Für Laurence Hansen, die Direktorin Produkt und Strategie bei der Stellantis-Tochter, ist das trotz vieler negativer Stimmen nach der ersten Präsentation des Winzlings keine allzu große Überraschung. Sie sieht Citroën zwar als Marke, die auch mal etwas wagen darf und bei der deshalb auch das Risiko besteht, dass etwas nicht so klappt wie erhofft.

Beim Ami, der für vergleichsweise wenig Geld schlichte Basismobilität bietet, hatte die Managerin aber von Anfang an ein gutes Gefühl. Es gebe schließlich viele Menschen, etwa auf dem Land, für die Mobilität lebenswichtig sei. Ein Dach über dem Kopf, ein bisschen Platz für Einkäufe, maximal 45 km/h und bis zu 75 Kilometer Reichweite: Das Ami-Konzept funktioniert offensichtlich, und nach Hansens Beobachtung auch in der Stadt. Und es findet Nachahmer. Konzern-intern durch die allerdings deutlich weniger erfolgreichen Opel Rocks Electric und Fiat Topolino, in Kürze auch durch externe Wettbewerber in Gestalt der Ein- und Zweisitzer Duo und Bento von Renault-Tochter Mobilize.

Auf dem Autosalon zeigt Citroën den zum vierten Geburtstag an Front und Heck optisch überarbeiteten Ami, der 2025 eingeführt wird. Neben nach oben gerückten Scheinwerfern mit einem schwarzen, an Augenlider erinnernden Rahmen gibt es Zierleisten an den hinteren Kotflügeln, die an den 1948 vorgestellten 2CV erinnern sollen.

Ein weiteres Schaustück ist der Ami Buggy Vision, den die Designer als idealen Begleiter für sommerliche Strandaktivitäten und für Wassersport gestaltet haben. In Paris wird er in einer fürs Kitesurfen prädestinierten Version präsentiert, mit Haken zum Befestigen von Kiteboards, einem klassischen Rollverdeck, speziellen Offroad-Rädern und einer zusätzlichen LED-Leiste auf dem Dach. Eine spätere Serienproduktion schließt man bei Citroën nicht aus.

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