Die großen Autohändler Deutschlands 2023 Krüll Motor Company: Das richtige Team an Bord

Von Katrin Drogatz-Krämer 4 min Lesedauer

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Die Hamburger Autohausgruppe hat 2023 das beste Geschäftsjahr in ihrer Geschichte hingelegt. Ihr Erfolgsrezept: sich den Gegebenheiten mit Besonnenheit flexibel anpassen – strukturell, personell, marken- sowie systemtechnisch.

Seit 2022 ist Krüll in Hamburg Partner der jungen Marke Ineos.(Bild:  Tom_Fechtner)
Seit 2022 ist Krüll in Hamburg Partner der jungen Marke Ineos.
(Bild: Tom_Fechtner)

Als Michael Babick vor neun Jahren und Karsten Lorenzen vor acht Jahren bei der Hamburger Autohausgruppe Krüll Motor Company einstiegen, fanden sie ein unruhiges Unternehmen vor. Die beiden Holding-Geschäftsführer begannen, das Team und zahlreiche Prozesse zu optimieren und das Portfolio um einige Marken zu ergänzen bzw. zu bereinigen. Die vielfältigen Aufgaben teilen sie sich mit zwei Markengeschäftsführern: Für Jaguar, Land Rover und Ineos ist Carsten Fastenrath mit im Einsatz, während Vassilios Lambrinakos die Geschäfte für Volvo und Polestar mit steuert.

Heute besuchen rund 115.000 Kunden jährlich die Autohausgruppe, die mit neun eigenen Autohäusern und 50 Partnerbetrieben auf dem Markt vertreten ist. Mit 586 Mitarbeitern und Auszubildenden konzentriert sich das Handelsunternehmen dabei in erster Linie auf den regionalen Markt. „Jetzt passt die Marken- und Herstellerwelt von Krüll zu den Anforderungen der Zeit“, sagt Babick zufrieden. Seit 2017 investiert die Gruppe kräftig in ihren Aftersales-Bereich, in das Teilevertriebszentrum, in den Neubau und in die Modernisierung der Werkstätten sowie in die Ladeinfrastrukturen. Bis 2025 will Krüll dafür etwa 38 Millionen Euro aufwenden. Davon stecken alleine rund zehn Millionen Euro im Hauptstandort mit den Marken Ford und Ineos. Eine größere Summe ist außerdem in die Digitalisierung geflossen, die Krüll permanent vorantreibt.