„Automobil-Lied“ und „Lob des Automobils“: Die Titel und Texte des Autler-Liederbuchs waren typisch für ihre Zeit und die Freude, die man damals noch mit dem Besitz und der Nutzung der noch relativ jungen Erfindung verknüpfte. Oder wie es Gustav Braunbeck, 1. Vorsitzender des Allgemeinen Schnauferl Clubs seinerzeit formulierte: „Sangesfreude ist seit allen Zeiten den Deutschen eigen. Wie der Turner, so haben sich später die Radler ihre Lieder geschaffen und damit nicht das Wenigste zur Ausbreitung ihres Sports gethan. Die Butler, als Anhänger des jüngsten Sports, haben wohl schon oft empfunden, daß auch ihrem frohen Zusammensein ein flottes Sportlied erst die rechte Weihe verleiht. Wo man kneipt oder Feste feiert, würzt ein frohes Lied die Unterhaltung, und so weit die deutsche Zunge klingt, ist kein Kreis so zurückhaltend, daß er das nicht erkannt hätte. Aus diesem Grund haben wir uns veranlaßt gesehen, unser bekanntes Lieder-Preisausschreiben zu erlassen.“ (Ritter) 3/4 Zurück zum Artikel