Verbandskrise Bayern verlässt den ZDK

Von Doris S. Pfaff 6 min Lesedauer

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Das bayerische Kfz-Gewerbe tritt Ende des Jahres aus dem ZDK aus. Dafür stimmten die Delegierten bei ihrer Versammlung in Würzburg.

Präsidenten Günter Friedl (2. v. r.) mit Dr. Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei (4. v.l.), dem unterfränkischen Obermeister Roland Hoier (l.), dem stellvertretenden Landesinnungsmeister Rudolf Angerer (2. v. l.) und den Vizepräsidenten Hans Bader (3. v.l.) und Karl-Heinz Breitschwert (r.). (Bild:  Kfz-Gewerbe Bayen)
Präsidenten Günter Friedl (2. v. r.) mit Dr. Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei (4. v.l.), dem unterfränkischen Obermeister Roland Hoier (l.), dem stellvertretenden Landesinnungsmeister Rudolf Angerer (2. v. l.) und den Vizepräsidenten Hans Bader (3. v.l.) und Karl-Heinz Breitschwert (r.).
(Bild: Kfz-Gewerbe Bayen)

Und raus sind sie: Bei ihrer Jahresversammlung am vergangenen Samstag stimmten die Mitglieder des bayerischen Kfz-Gewerbes für den ZDK-Austritt. Zuvor hatte ZDK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Hasler vor den Folgen gewarnt, wenn die Delegierten für den Austritt aus dem Dachverband stimmen.

Auf dem Verbandstag des Kfz-Gewerbes Bayern, der diesmal in Würzburg stattfand, war mehrfach davon die Rede, dass das Kfz-Gewerbe und seine Betriebe vor großen Herausforderungen stehen und es mutige Entscheidungen braucht. Damit dürfte vor allem der spätere Beschluss im nichtöffentlichen Teil der Versammlung gemeint gewesen sein: Der Vorstand um Präsident Günter Friedl und die Vertreter der sieben Innungen hatten empfohlen, zum Jahresende aus dem ZDK als Dachverband auszutreten.