Alle Jahre wieder, so auch in diesem Oktober, startet der Licht-Test des Kfz-Gewerbes. Wenn sich auch vieles geändert hat, mitmachen und unterstützen sollten die Betriebe weiterhin die größte Verkehrssicherheitsaktion des Verbandes, sagt ZDK-Präsident Arne Joswig.
Licht-Test-Botschafterin Kim Truckenbrodt wirbt in einem Ducia Duster für die diesjährige Aktion des Kfz-Gewerbes.
(Bild: ProMotor)
Endspurt für den Licht-Test. Ab dem 1. Oktober überprüfen Kfz-Werkstätten während der großen Verkehrssicherheitsaktion des Kfz-Gewerbes die Leuchten ihrer Kundenfahrzeuge. Auch über den Oktober hinaus gilt das kostenlose Angebot, das Kfz-Betriebe idealerweise mit dem Reifenwechsel-Geschäft verbinden.
Schon seit 1956 besteht die jährliche Aktion des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Seither hat sich einiges geändert, allen voran die Autoleuchten selbst. Moderne Lichtsysteme machen die Fahrzeuge sicherer, aber die Überprüfung der Lampen für die Betriebe auch aufwendiger. Verstellte Scheinwerfer einfach kostenlos zu korrigieren, wie es bei älteren Fahrzeugen möglich war, ist heute oft schwieriger und für die Betriebe zeitintensiver. Kosten hierfür müssen Kunden deshalb meist in Rechnung gestellt werden.
Verstellte Scheinwerfer nicht mehr kostenlos einstellbar
Trotzdem sollten die Betriebe am Licht-Test festhalten. „Der traditionsreiche Licht-Test ist die größte Verkehrssicherheitsaktion des Kfz-Gewerbes, mit der wir Millionen Autofahrer in die Werkstätten holen und darüber hinaus eine riesige Aufmerksamkeit in der Politik und den Medien erreichen“, erläutert ZDK-Präsident Arne Joswig. Auch in diesem Jahr konnte das Kfz-Gewerbe den Bundesverkehrsminister Volker Wissing als Schirmherr für den Licht-Test gewinnen.
1956 wurde unter der Führung des Bundesverkehrsministeriums zum ersten Mal eine Beleuchtungswoche mit den Kfz-Innungsbetrieben durchgeführt. In ausgewählten Städten boten diese an, die Fahrzeuglampen kostenlos zu überprüfen. Anlass dafür war die große Zahl an Autofahrern, die das Thema zu sehr auf die leichte Schulter nahmen.
Wegen der vielen „einäugigen“ oder mit sonstigen Beleuchtungsmängeln herumfahrenden Fahrzeuge, insbesondere in der dunklen Jahreszeit, war die Verkehrssicherheit gefährdet. Zur Unterstützung der Aktion führte die Polizei in den Folgejahren immer wieder Kontrollen durch. Fahrzeuge, die über eine Licht-Test-Plakette verfügten, wurden eher nicht angehalten.
„Die Mängelquoten zeigen, dass der Licht-Test auch in Zeiten digitaler Lichtsysteme in den Fahrzeugen nicht an Bedeutung verloren hat. Deshalb hoffe ich, dass möglichst viele Kfz-Meisterbetriebe mitmachen und die kostenlose Sichtprüfung an Kundenfahrzeugen durchführen. Für alle Betriebe ist der Licht-Test zudem eine gute Möglichkeit, Kunden zu binden und durch den Check von z. B. Reifen oder Autoglas Zusatzgeschäft zu generieren“, so Joswig.
Der Licht-Test in den Sechzigerjahren.
(Bild: TÜV Rheinland)
Geändert haben sich seit den ersten Aktionen vor bald 70 Jahren nicht nur die Fahrzeugleuchten, sondern auch die Scheinwerferprüfanlagen und die Kampagne selbst. Kunden, die teilnehmen, haben Chancen auf einen Autogewinn und Betriebe auf den Gewinn eines Scheinwerfereinstellgerätes. Die Kunden können ein Foto von sich und der Plakette auf der Windschutzscheibe hochladen. Dieses Jahr gibt es einen Dacia Duster Expression TCe 100 ECO-G zu gewinnen.
Teilnehmende Kfz-Betriebe können sich in das digitale Werkstättenverzeichnis auf licht-test.de eintragen. Sie sind somit für interessierte Kunden leichter zu finden und können ein Scheinwerfereinstellgerät (SEG) von Hella Gutmann gewinnen. Und es gibt eine weitere Chance: Wer bis zum 5. November seine Licht-Test-Mängelstatistik einreicht, kann die Kalibrierung eines vorhandenen SEG gewinnen.
Für Old- und Youngtimer-Fans hat der Licht-Test ab diesem Jahr ein besonderes Schmankerl: Der ZDK bietet eine Reproduktion früherer Licht-Test-Plaketten. Bereits verfügbar sind Plaketten aus den Jahren 1981-1989. Sie können per Mail über Licht-Test.de bestellt werden.
Für den Licht-Test geworben wird weiterhin mit Bannern und auf Plakaten sowie verstärkt online. Besondere Zielgruppe sind diesmal die jungen Autofahrer, die der ZDK seit dem Spätsommer über die Social-Media-Plattform Tiktok ins Visier nimmt. Die diesjährige Licht-Test-Botschafterin Kim Truckenbrodt informiert dort mit Reels und Stories über das Thema Verkehrssicherheit und ermuntert zur Licht-Test-Teilnahme.
Stand: 08.12.2025
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