Liebe-Gruppe mit Skoda weiter auf Expansionskurs

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Apropos Halle: Dort investierten die Peckruhns rund drei Millionen Euro, in Leipzig sind es fünf Millionen. Zusätzlich entsteht am Firmensitz in Sangershausen derzeit ein neues Gebrauchtwagenzentrum. Auf die Frage, ob sie bei all diesen Investitionen denn alle drei noch ruhig schlafen können, antwortete der für die Finanzen der Liebe-Gruppe zuständige Sohn bzw. Bruder Sebastian Peckruhn mit einem Augenzwinkern: „Ich schlafe derzeit schon ein wenig unruhiger“.

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In ihren Zielen sind sich Vater und Söhne jedoch einig: Leipzig wird ein neuer Leuchtturm der Liebe-Gruppe. 700 Neu- und Gebrauchtwagen sollen dort jährlich verkauft werden. Mittelfristig soll sich der Absatz sogar auf 1.000 Einheiten erhöhen.

Unterschiedliche Auslieferungsszenarien

Ob die Kunden klassisch im Autohaus oder im Internet ordern, ist den Dreien ganz egal. Entscheidend ist, dass sie ihren neuen oder gebrauchten Skoda bei Liebe kaufen. Jedoch wird es bei der Fahrzeugauslieferung Unterschiede geben. Der analoge bzw. stationäre Kunde bekommt seine Fahrzeugauslieferung auf höchstem Niveau. Der Onlinekunde muss sich hingegen mit einer abgespeckten Variante begnügen. Zudem wird es in Leipzig ein eigens Online-Verkaufsteam geben. „Es macht keinen Sinn, den klassischen Verkäufern im Autohaus auch noch den Online-Orden umzuhängen“, sagt Thomas Peckruhn.

In Leipzig konkurriert die Liebe-Gruppe künftig mit drei weiteren Skoda-Händlern um Kunden und Interessenten. Jedoch sehen sich die Peckruhns mit dem dann neusten Autohaus der Liebe-Gruppe gut gewappnet. Schließlich könne man viele Synergien der Unternehmensgruppe nutzen. Diese sollen vor allem im Gebrauchtwagenmanagement noch viel stärker als bisher zum Tragen kommen.

Grundsätzlich sieht Thomas Peckruhn sein Unternehmen sehr gut aufgestellt. 2017 erzielte die Liebe-Gruppe einen Umsatz von 70 Millionen Euro und verkaufte 1.700 Neu- und 1.200 Gebrauchtwagen. Peckruhn setzt darauf, dass sich der neue Standort in Leipzig ähnlich positiv entwickelt, wie das im vergangenen Sommer eröffnete Autohaus in Halle (Saale). Wenn dem so wäre, würde die Belegschaft in Leipzig auch rasch von 25 auf 40 expandieren. Derzeit beschäftigt die gesamte Gruppe 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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