Jahresbilanz 2025 Liqui Moly fährt Rekordernte ein und teilt aus

Von Malika Matkarimova 1 min Lesedauer

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Produktionsrekorde, Umsatzplus, fürstliche Mitarbeiterprämien – bei Liqui Moly läuft es rund. Doch das reicht der Geschäftsleitung nicht. Jetzt startet das größte Bauvorhaben der Firmengeschichte.

Geschäftsführung (v.l.n.r.): Salvatore Coniglio, Günter Hiermaier und Dr. Uli Weller.(Bild:  Liqui Moly)
Geschäftsführung (v.l.n.r.): Salvatore Coniglio, Günter Hiermaier und Dr. Uli Weller.
(Bild: Liqui Moly)

Der zum Würth-Konzern gehörende Schmierstoffhersteller Liqui Moly hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um acht Prozent gesteigert, wie der Hersteller mitteilt. Dabei erwirtschaftete das Unternehmen nach eigenen Angaben zwei Drittel des Erlöses im Ausland, während im Inland ein überproportionales Wachstum verzeichnet wurde. An dem Erfolg lässt die Geschäftsleitung die Belegschaft teilhaben: Die knapp 1.300 Beschäftigten weltweit erhalten laut Geschäftsführer Salvatore Coniglio eine Prämie von bis zu 7.000 Euro.

Parallel zum Umsatzwachstum verzeichnete die Produktion nach Unternehmensangaben neue Spitzenwerte: Der Hersteller fertigte 119.000 Tonnen Öl, füllte 40 Millionen Ölgebinde ab und produzierte 25 Millionen Additivdosen. Um die steigende Nachfrage bedienen zu können, will Liqui Moly die Kapazitäten am Standort Saarlouis auf 160.000 Tonnen Öl ausbauen. Geschäftsführer Dr. Uli Weller zufolge beginnt die Umsetzung schrittweise in diesem Jahr. Die dortige hundertprozentige Tochtergesellschaft Meguin GmbH & Co. KG Mineralölwerke firmiert seit dem 1. Januar 2026 als Liqui Moly Produktions GmbH & Co. KG. Weitere Kapazitäten will der Hersteller am Hauptsitz in Ulm durch zusätzliche Abfülllinien sowie Automatisierungs- und Digitalisierungsprojekte schaffen.

Das größte Bauvorhaben der Firmengeschichte startet ebenfalls 2026: Im Ulmer Norden soll ein Logistikzentrum gebaut werden, in dem künftig der Großteil der Waren gelagert wird. Den Spatenstich plant das Unternehmen für dieses Jahr. Geschäftsführer Günter Hiermaier sieht darin einen wesentlichen Pfeiler der Wachstumsstrategie, der die logistischen Abläufe verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen soll. Diese Strategie umfasst auch die weitere Expansion ins Ausland. Coniglio zufolge wird Liqui Moly 2026 Tochtergesellschaften in China, der Schweiz und der Türkei gründen. In allen drei Ländern ist der Hersteller bereits seit Jahren präsent, will nun aber die Marktdurchdringung verstärken.

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