Zahlungsverkehr Maestro-Aus: Für Betriebe wird es auf Dauer teurer

Von Harald Czycholl 5 min Lesedauer

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Ab 1. Juli geben Banken keine Girocards mit Maestro-Funktion mehr an ihre Kunden aus. Kurzfristig ändert sich nicht viel – auf lange Sicht werden Kartenzahlungen für Betriebe allerdings teurer.

Mehr als 60 Prozent aller Einkäufe werden mit Karte bezahlt. Für den Handel wird das auf lange Sicht teurer. Denn die „günstige“ Gebührenvariante Maestro fällt weg.(Bild:  Nathana Rebouças - unsplash.com)
Mehr als 60 Prozent aller Einkäufe werden mit Karte bezahlt. Für den Handel wird das auf lange Sicht teurer. Denn die „günstige“ Gebührenvariante Maestro fällt weg.
(Bild: Nathana Rebouças - unsplash.com)

Autos mieten, einkaufen, Reisen buchen – alles wird bequem mit einer Plastikkarte bezahlt: Mittlerweile werden rund 60 Prozent aller Käufe in Deutschland mit Kartenzahlung getätigt, zeigt eine Studie des EHI Retail Institutes in Köln.

Bargeld kommt nur noch auf einen Anteil von 37,5 Prozent. Bei den Zahlungskarten wiederum liegt die Girocard mit großem Abstand vorne: Sie ist eine Institution hierzulande – so ziemlich jeder Verbraucher hat mindestens eine in seinem Geldbeutel. Mit rund 100 Millionen Exemplaren im Einsatz ist sie die mit Abstand am meisten genutzte Bankkarte in Deutschland, ihr Marktanteil im Zahlungsverkehr insgesamt liegt bei 41,9 Prozent.