Elektromobilität MAN Truck & Bus plant weitere Batterie-Reparaturzentren in Europa

Von Cara Stibolitzki 2 min Lesedauer

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Bald startet die neue Generation elektrischer Lkw von MAN. Um deren Batterien adäquat warten zu können, plant der Nfz-Hersteller ein europaweites Netz aus „Battery Repair Hubs“.

Ein MAN-Mitarbeiter prüft den Zustand einer Batterie im Reparaturzentrum in Hannover-Laatzen.(Bild:  MAN)
Ein MAN-Mitarbeiter prüft den Zustand einer Batterie im Reparaturzentrum in Hannover-Laatzen.
(Bild: MAN)

In den kommenden beiden Jahren investiert MAN Truck & Bus mehrere Millionen Euro in den Bau von Batterie-Reparaturzentren in Europa. Die sogenannten „Battery Repair Hubs“ sind notwendig, da dieses Jahr die ersten Einheiten der neuen Elektro-Lkw-Generation ausgeliefert werden. Neben Italien, Dänemark bzw. Norwegen, Österreich, Belgien, Niederlande, Frankreich, Polen und dem Vereinigten Königreich sind weitere europäische Länder in Planung. In Deutschland und Spanien sind bereits zwei Reparaturzentren in Betrieb.

Derzeit sind gut 1.000 batterieelektrische Stadtbusse sowie mehr als 2.400 rein elektrische Vans der Marke auf Europas Straßen unterwegs. „Die Batteriereparatur ist für MAN eine Notwendigkeit, um die Wirtschaftlichkeit und Einsatzbereitschaft der Elektrofahrzeuge unserer Kunden auf hohem Niveau sicherzustellen. Darüber hinaus leisten wir einen großen Beitrag zum Closed-Loop-Ansatz der Traktionsbatterien, denn das Batterieleben im Fahrzeug wird dadurch verlängert, was wichtige Ressourcen schont“, sagt Christopher Kunstmann, Senior Vice President Customer Service Management bei MAN Truck & Bus.

Standardisierte Reparaturprozesse für alle Batterietypen

Das erste Batterie-Reparaturzentrum startete 2020 in Hannover-Laatzen für die Batterie des elektrischen Transporters MAN E-TGE, der 2018 seinen Marktstart hatte. In den speziell auf die Wartung von Hochvolt-Fahrzeugen ausgerichteten Reparaturzentren arbeiten geschulte Elektrofachkräfte, die mit Spezialwerkzeug und Schutzausrüstung ausgestattet sind. Auf diese Weise sollen sie dazu beitragen, die Batterien zeitnah wieder instand zu setzen und so die Standzeiten der Fahrzeuge zu reduzieren.

Im Rahmen des sogenannten Revamp-Projekts leitet MAN seit 2023 ein Konsortium aus neun Partnern aus Industrie und Wissenschaft. Revamp steht für „Remanufacturing von variantenreichen Batteriemodulen mit automatisierten Montage- und Prüfprozessen“. Das dreijährige Projekt hat das Ziel, den Prozess der Zustandsbewertung von gebrauchten Fahrzeugbatterien zu automatisieren. Darüber hinaus ist MAN Truck & Bus seit letztem Jahr Partner von Circular Republic. Als Teil der Unternehmertum GmbH hat es sich das Münchner Start-up-Netzwerk zur Aufgabe gemacht, etablierte Unternehmen und Start-ups zusammenzubringen, um Innovationen der Kreislaufwirtschaft umzusetzen und weiterzuentwickeln.

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