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Im Bereich After Sales werden durch den MHV die umfangreichen Vorgaben im Bereich der Garantieabwicklung als kritisch gesehen. „Die Differenz zwischen den Aufwendungen für Garantie und deren Vergütung wird zu Ungunsten der Servicepartner immer größer.“, so Hans Till, Sprecher dieser Runde.
Josef A. Schmid, Geschäftsführer des Leverkusener Importeurs, versuchte die teilnehmenden Händler darauf einzuschwören, gemeinsam in die gleiche Richtung zu rudern und sich den Herausforderungen zu stellen. Ein Marktanteil von 1,7 Prozent sei weder für die Marke Mazda und ihre Produkte noch für die Handelsorganisation zufriedenstellend.
Geringe Preiserhöhung
Als „Weihnachtsgeschenk“ kündigte Josef Schmid an, die Incentiveziele im letzten Quartal des Jahre 2009 abzusenken. Gleichzeitig kündigte er an, die Preise der Modellplatte, mit Ausnahme des CX-7, ab Januar 2010 um 90 Euro zu erhöhen. Damit falle die Preiserhöhung deutlich geringer aus als beim Wettbewerb, betonte der Geschäftsführer.
Schmid stellte zudem in Aussicht, die Stopp-Klausel für 2009 auszusetzen, wenn alle Händler die geplante JVP von 55.000 Einheiten für 2010 unterschrieben. Im Rahmen einer Partnerschaft gelte es, Zugeständnisse zu machen.
Über dieses Angebot zeigten sich die anwesenden Mitglieder des Händlerverbands derart entsetzt, dass eine weitere Beratung im internen Kreis notwendig wurde. „Die Komplexität der Zusammenhänge wird bei den Mazda-Händlern noch Wochen lang für Gesprächsstoff sorgen“, teilte Werner Prange am Ende der Veranstaltung nach einer hitzigen Diskussion mit. Gegebenenfalls werde dadurch in den nächsten Wochen eine weitere Sitzung notwendig.
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