Mazda: Service-Nachweis jetzt digital
Das traditionelle Kundendienst-Scheckheft gehört bei der japanischen Marke der Vergangenheit an. Das neue internetbasierte System können auch freie Werkstätten nutzen.
Mazda führt den Digitalen Service Nachweis (DSN) ab 1. Juli bei allen Neufahrzeugen in Europa ein. Das traditionelle Kundendienst-Scheckheft in Papierform gehört damit bei der japanischen Marke endgültig der Vergangenheit an. Das teilte Mazda am Montag mit. Bisher gab es den DSN in Europa für den Mazda5 und den Roadster MX-5.
Das internetbasierte System soll die Werkstattarbeit effizienter machen und dem Autobesitzer die größtmögliche Sicherheit bieten. Alle bei autorisierten Werkstätten durchgeführten Wartungsarbeiten werden mit Ausführungsdatum und Kilometerstand in einer zentralen, geschützten Datenbank gespeichert. Eine Manipulation des Wartungsverhaltens und des Kilometerstandes ist Mazda zufolge jetzt nahezu ausgeschlossen.
Zudem werden im DSN auch ausgeführte Zusatzarbeiten wie zum Beispiel der Wechsel eines Pollenfilters oder der Zündkerzen eingetragen. Dies hilft, unnötige doppelte Arbeiten zu vermeiden. Nach jedem Service und jeder Reparatur wird der Datenbestand aktualisiert und der Kunde erhält einen mit Sicherheitscode gekennzeichneten Ausdruck für seine Unterlagen.
Neben den Mazda-Vertragswerkstätten können auch freie Werkstätten auf das DSN-System zugreifen und Servicearbeiten eintragen. Über das Internet kann sich die Werkstatt im Mazda-Portal registrieren und einen aktuellen Handelsregisterauszug oder eine Eintragungsbestätigung der Handwerksrolle an Mazda Motors Deutschland schicken. Dann erfolgt eine Freischaltung für die Nutzung des DSN. Kosten entstehen dadurch keine.