Lieferprobleme Umsatzeinbußen für Mercedes

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Aufgrund eines Batterie-Engpasses muss sich der Autohersteller Mercedes-Benz auf Umsatz- und Gewinneinbußen im laufenden Jahr einstellen.

Mercedes-Benz muss sich auf einen Gewinnausfall von mehr als einer halben Milliarde Euro gefasst machen. Grund hierfür ist einem Pressebericht zufolge ein andauernder Engpass bei 48-Volt-Batterien von Hauptlieferant Bosch. (Bild:  Mercedes-Benz)
Mercedes-Benz muss sich auf einen Gewinnausfall von mehr als einer halben Milliarde Euro gefasst machen. Grund hierfür ist einem Pressebericht zufolge ein andauernder Engpass bei 48-Volt-Batterien von Hauptlieferant Bosch.
(Bild: Mercedes-Benz)

Mercedes-Benz drohen einem Pressebericht zufolge wegen des anhaltenden Engpasses bei 48-Volt-Batterien Umsatz- und Gewinneinbußen in diesem Jahr. Der Autobauer müsse zwischen fünf und sieben Milliarden Euro weniger Erlös hinnehmen, berichtete das „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Konzernkreise. Dadurch drohe ein Gewinnausfall von mehr als einer halben Milliarde Euro.

Mercedes hoffe zwar, die ausbleibenden Einnahmen 2024 nachholen zu können. Im Ganzen dürfte dies jedoch infolge absehbarer Fahrzeugstornierungen nicht gelingen. Hintergrund der Misere sei, dass Hauptlieferant Bosch seit Monaten nicht in der Lage sei, die kleinen Akkus im vereinbarten Umfang in seinem Werk im thüringischen Eisenach zu produzieren.

Wie groß das Problem sei, zeige der erhöhte Redebedarf des Topmanagements beider Konzerne. Insidern zufolge hätten sich Mercedes-Chef Ola Källenius und Bosch-Boss Stefan Hartung zuletzt mehrmals pro Woche zu der Problematik beraten.

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