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Der neue V6 ist genau das – ein Sauger. Allerdings so modular konstruiert, dass man ihn künftig auch mit einem Turbo aufrüsten kann. Der Winkel, in dem die Zylinderbänke zueinander stehen, wurde von 90 auf 60 Grad verkleinert. Das macht eine Ausgleichswelle überflüssig.
Aus unverändert 3.499 Kubikzentimetern kommen künftig 225 kW/306 PS und ein Drehmoment von 370 statt 350 Newtonmetern. Als Durchschnittsverbrauch verspricht der Hersteller 7,6 Liter pro 100 Kilometer – erstaunliche 24 Prozent weniger als in der aktuellen Limousine.
Direkteinspritzung für beide Motoren
Beide Motoren haben Kurbelgehäuse, Kolben und Zylinderköpfe aus Aluminium sowie Kurbelwellen, Pleuel und Ventile aus speziellem Schmiedestahl. Die Direkteinspritzung hat Mercedes ebenfalls weiterentwickelt. Der V6 verwendet ein neues Schichtbrennverfahren.
Die Nebenaggregate kommen künftig mit weniger Leistungsbedarf aus: Wasserpumpe und Ölpumpe arbeiten bedarfsgesteuert, dazu kommen eine mengengeregelte Hochdruckpumpe für den Kraftstoff und ein intelligentes Generatorenmanagement. Leichtbau und eine Verringerung der Reibung runden die Sparmaßnahmen ab. Den größten Verbrauchseffekt – zumindest im Stadtverkehr – dürfte jedoch die Start-Stopp-Automatik haben.
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