Auto Shanghai Mercedes will China mit fahrenden „Supercomputern“ erobern

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Mercedes-Benz steht in China unter hohem Konkurrenzdruck. Die Schwaben wollen mit neuen Modellen wieder Lust auf die deutsche Marke machen.

Mercedes-Benz präsentiert auf der Auto Shanghai eine futuristische Van-Studie, die Mobilität in ein multisensorisches Erlebnis für anspruchsvolle Passagiere verwandelt.(Bild:  Mercedes-Benz AG)
Mercedes-Benz präsentiert auf der Auto Shanghai eine futuristische Van-Studie, die Mobilität in ein multisensorisches Erlebnis für anspruchsvolle Passagiere verwandelt.
(Bild: Mercedes-Benz AG)

Mercedes will mit mehr Infotainment und neuen Produkten in China wieder stärker Fuß fassen. „Wir werden die effizientesten und intelligentesten Autos vorstellen, die wir je gebaut haben“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Mercedes-Benz, Ola Källenius, in Shanghai. Er sprach dabei von „Supercomputern auf Rädern“.

Källenius will den Autobauer in schwäbischer Manier durch den Umbruch auf dem chinesischen Automarkt lenken. „Was gerade passiert, ist eine Jahrhunderttransformation“, sagte er. Diese werde hauptsächlich von Technologie getrieben – Digitalisierung, Null-Emissionen oder automatisiertem Fahren, sagte Källenius.

Problematischer Wettbewerb in China

Effizienz sei in der „einmaligen Jahrhundertlage“, in der so viel Kapital freigemacht werde, besonders wichtig. „Investieren auf Höchstniveau, aber parallel schwäbischer sein als jemals zuvor in Sachen Effizienz“, fasste Källenius zusammen.

Der chinesische Markt sei unglaublich wettbewerbsintensiv, wobei parallel das Konsumverhalten in den letzten zwei Jahren sehr verhalten gewesen sei. Die Sparquote liege bei Werten, die nicht einmal „im Schwabenländle“ erreicht werden könnten, sagte Källenius.

In den kommenden fünf bis zehn Jahren erwarte er eine Konsolidierung unter den zahlreichen Herstellern auf dem chinesischen Markt.

China sei der wichtigste Markt für die Schwaben und wichtig für technische Neuerungen, sagte Källenius. Bei seinem Treffen mit

Staats- und Parteichef Xi Jinping habe er betont, dass China und Mercedes eine „tiefe Freundschaft“ verbinde. Mercedes arbeite auch mit der hinter der Social-Media-App Tiktok stehenden Firma Byte Dance zusammen, um deren Modell für Künstliche Intelligenz in die Mercedes-Autos in China zu integrieren, erklärte Källenius.

Am Vorabend der Automesse in Shanghai stellte Mercedes eine für den chinesischen Markt konzipierte Langversion des E-Auto-Modells CLA mit einer Reichweite von mehr als 860 Kilometern vor. Mit dem Vision V zeigte Mercedes außerdem eine nicht für den Verkauf gedachte Version eines Vans.

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