Vorstandswahl Michael Schneider ist neuer Präsident des Kfz-Gewerbes Sachsen

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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Michael Schneider ist neuer Präsident des Kfz-Gewerbes Sachsen. Der bisherige Vizepräsident löst Ralf Herrmannsdorf ab. Eines der weiteren Themen der Mitgliederversammlung in Dresden war die Neuordnung des Kfz-Mechatronikers.

Michael Schneider ist neuer Präsident des Kfz-Gewerbes Sachsen.(Bild:  Zietz -VCG)
Michael Schneider ist neuer Präsident des Kfz-Gewerbes Sachsen.
(Bild: Zietz -VCG)

Michael Schneider ist neuer Präsident des Kfz-Gewerbes Sachsen. Bei der Mitgliederversammlung im Haus des Kfz-Gewerbes in Dresden wurde der 54-Jährige als Nachfolger von Ralf Herrmannsdorf gewählt. Gleichzeitig wurde er als Vertreter im Bundesinnungsverband für Sachsen sowie als Pressesprecher gewählt.

Herrmannsdorf, Obermeister der Kfz-Innung Region Leipzig, hatte sich nicht mehr zur Wiederwahl als Präsident gestellt, weil er aus privaten Gründen kürzertreten wollte. Aus Krankheitsgründen hatte er an der Veranstaltung nicht teilnehmen können, sich im Vorfeld jedoch bereit erklärt, als Vizepräsident den Landesvorstand weiter unterstützen zu wollen. Die Versammlung nahm das Angebot an und wählte Herrmannsdorf in dessen Abwesenheit als künftigen Vertreter von Schneider.

Herrmannsdorf bleibt Vizepräsident

Neu im Vorstand ist Obermeister Thomas Huth von der Kfz-Innung Region Dresden. Er sowie der wiedergewählte Klaus Pohlmann von der Innung Region Meißen erklärten, Schneider tatkräftig in seinem Amt unterstützen zu wollen. Im nächsten Jahr soll auch ein Vorstandsmitglied der Innung Oberlausitz im Landesvorstand vertreten sein. Weil die sich gerade personell neu aufstellt, sollen die Nachwahlen erfolgen, wenn der neue Vorstand der Oberlausitzer feststeht.

Schneider, seit 2019 Obermeister der Kfz-Innung Chemnitz und bisheriger Vizepräsident des Landesverbands Sachsen, freute sich über das Abstimmungsergebnis. „Mein persönlicher Anspruch ist, meine Arbeit für die Betriebe in den Vordergrund zu stellen und für Entlastung zu sorgen“, sagte Schneider.

Für Mitglieder bezahlbare Schulungsangebote schaffen

Insbesondere die bürokratischen Auflagen müssten sinken. Der Landesverband werde die Betriebe mit „guten und bezahlbaren Schulungsangeboten“ in den Schulungszentren Chemnitz und Dresden unterstützen.

Außerdem versprach der neue Präsident, weiter intensiv Gespräche mit Vertretern aus der Politik zu suchen, um diese „gebetsmühlenartig“ auf die Situation und besondere Struktur des Kfz-Gewerbes aufmerksam zu machen.

Ein weiteres Thema auf der Mitgliederversammlung war die Neuordnung des Kfz-Mechatronikers, über die Cris Schneider von der Innung Sachsen-West die Versammlung informierte. Es gebe mehrere Möglichkeiten, den Ausbildungsberuf an die Herausforderungen der Zukunft anzupassen. So könne man beispielsweise die fünf Schwerpunkte reduzieren oder gar einen Monoberuf anstreben. „Diese Frage wollen wir nun in die Breite und an die Betriebe geben, denn die wissen am besten, welche Fachkräfte sie benötigen“, kündigte der neue Präsident an.

Personelle Verstärkung der Geschäftsstelle

Geschäftsführerin Gabriela Msuya legte den Geschäftsbericht vor: Der Landesverband stehe auf soliden Beinen und entwickle sich weiter gut. Deshalb sei es nun möglich, eine dringend erforderliche weitere hauptamtliche Kraft einzustellen. Bislang zählt die Geschäftsstelle 1,5 feste hauptamtliche Stellen, die um eine für einen Mitarbeiter aus dem technischen Bereich verstärkt werden soll. „Damit sind wir immer noch schlank aufgestellt“, so Schneider.

Der Landesverband Sachsen zählt sechs Innungen (Dresden, Eilenburg-Delitzsch, Leipzig, Meißen, Oberlausitz und Sachsen West/Chemnitz) mit rund 1.200 Mitgliedern.

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