ZDK-Präsident Karpinski
„Mit Zuversicht und eigener Kraft die Krisen meistern“
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Nach neun Jahren als Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) möchte Jürgen Karpinski im Sommer das Amt in jüngere Hände übergeben. Der Verband und das Kfz-Gewerbe stehen vor einem Umbruch.
Erst Lockdown, dann Lieferengpässe und Wirtschaftskrise; hinzu kommt das Verbrenner-Aus ab 2035. Gleichzeitig ändern sich die Vertriebswege und Geschäftsbeziehungen zu den Herstellern. Ist es für die Branche so dramatisch, wie es klingt?
Jürgen Karpinski: Viele der genannten Rahmenbedingungen, die uns zu schaffen machen, können wir gar nicht beeinflussen, wie etwa die Auswirkungen von Corona und des Kriegs, sprich gestörte Liefer- und Produktionsketten, Energiepreisexplosion, Rezession. Die ureigenen Verbandsaufgaben gehen wir hingegen weiter mit Nachdruck an, wie zum Beispiel die Unterstützung der Fabrikatsverbände bei den Gesprächen mit ihren Herstellern/Importeuren über die Auswirkungen der Transformation sowie die politischen Themen, wie den diskriminierungsfreien Zugang zu Fahrzeugdaten, um nur einige zu nennen.
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