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Mitsubishi: Keine Verschnaufpause für den Handel

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Die Ertragssituation des Handels hat sich aus Sicht des Importeurs 2015 erfreulich entwickelt. Die durchschnittliche Umsatzrendite habe bis September bei durchschnittlich 1,7 Prozent gelegen. „Das ist phantastisch“, sagte MMD-Geschäftsführer Frey. Der Durchschnitt der Branche von rund einem Prozent liege deutlich darunter.

Guido Riemann, Vorstandssprecher des Verbandes der Mitsubishi-Vertragspartner, bewertete die Ertragslage kritischer: „Was die Ertragssituation angeht, haben wir andere Vorstellungen als das, was derzeit Realität ist“, sagte Riemann. „Wenn die Branche im Schnitt ein Prozent Umsatzrendite und die Mitsubishi-Organisation 1,7 Prozent wie 2015 erzielen, stimmt etwas nicht. Der Handel kann nicht vernünftig reinvestieren. Gesund wäre eine Umsatzrendite von drei Prozent.“ Dieses Ziel solle nun gemeinsam mit dem Importeur angegangen werden.

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Mitsubishi gab auf der Veranstaltung auch einen Ausblick auf anstehende Modellneuerungen. In diesem Jahr stehen umfassende Facelifts von Space Star und ASX auf der Tagesordnung. 2017 steht ein C-Segment SUV an, „das für uns quasi ein neues Segment eröffnet“, sagte Frey. Dieses Fahrzeug werde es ab 2018 auch als Plug-in Hybrid geben. 2018 löst ein neues SUV des ASX ab, das es auch in einer Variante als rein elektrisch getriebenes Fahrzeug geben soll. 2019 dann kommen neue Generationen von Outlander und Space Star.

Neben dem Kleinwagen könnte es künftig noch ein weiteres kleines Fahrzeug von Mitsubishi geben, deutete Frey an: „Vielleicht gibt es in diesem Bereich auch noch ein weiteres attraktives Produkt.“ Der Modellausblick für die kommenden Jahre gebe dem Handel jedenfalls Planungssicherheit.

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Über den Autor

 Martin Achter

Martin Achter

Redakteur Management & Handel bei »kfz-betrieb«