Markenumstellung Neue alte Marke VDO kehrt zurück

Von Malika Matkarimova 1 min Lesedauer

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Aumovio führt sein Ersatzteilportfolio für Elektronik und Mechatronik ab Dezember unter der Traditionsmarke VDO. Das um 50 Prozent erweiterte Sortiment umfasst ab 2026 erstmals auch Ersatzteile für Fahrerassistenzsysteme.

Nach dem Spin-off von Aumovio firmiert das Elektronik- und Mechatronik-Portfolio wieder unter der traditionsreichen Marke.(Bild:  Vdo)
Nach dem Spin-off von Aumovio firmiert das Elektronik- und Mechatronik-Portfolio wieder unter der traditionsreichen Marke.
(Bild: Vdo)

Mit der Ausgründung von Aumovio wird das Pkw-Ersatzteilsortiment für Elektronik und Mechatronik, das seit 2020 unter der Marke Continental vertrieben wurde, ab Dezember 2025 schrittweise wieder unter der Marke VDO angeboten. Das Portfolio umfasst Kraftstoffsysteme, Sensoren für das Motormanagement, Reifendruck-Kontrollsysteme (RDKS), Motorstellelemente, Common-Rail-Dieselsysteme und Turbolader.

Das bestehende Sortiment wurde nach Angaben von Aumovio kürzlich um 700 Teilenummern vergrößert – ein Zuwachs um rund 50 Prozent. Diese Erweiterung wurde mit dem Spin-off abgeschlossen und in das VDO-Portfolio integriert. Für 2026 sind weitere Ergänzungen in allen Produktgruppen vorgesehen.

Beispielsweise nimmt Aumovio ab 2026 erstmals Sensoren und Kameras für Fahrerassistenzsysteme (FAS bzw. ADAS) in das VDO-Sortiment auf. Dazu zählen laut Unternehmen Multifunktions- und Rundumsichtkameras sowie Front- und Totwinkel-Erkennungsradare. Das Angebot soll sukzessive ausgebaut werden.

 Das erweiterte Sortiment umfasst ab 2026 auch Sensoren und Kameras für ADAS.  (Bild:  Vdo)
Das erweiterte Sortiment umfasst ab 2026 auch Sensoren und Kameras für ADAS.
(Bild: Vdo)

„VDO ist die ideale Marke, um unser Ersatzteilportfolio für Elektronik und Mechatronik in die Zukunft zu führen: Sie steht für Erstausrüsterqualität, Sicherheit, für erstklassigen Service und die Kompetenz für Technologien von heute und morgen“, sagt Enno Straten, Geschäftsführer der Aumovio Aftermarket GmbH.

VDO teilt sich künftig die Servicestruktur mit der Bremsenmarke ATE, die ebenfalls unter Aumovio geführt wird. Dazu gehören eine technische Hotline, zertifizierte Schulungsprogramme zu Themen wie Hochvolt und Betriebswirtschaft, Online-Trainings zur Digitalisierung sowie Bonus- und Treueprogramme. Die Marke VDO steht für „Vereinigte DEUTA – OTA Werke" und entstand vor fast 100 Jahren aus dem Zusammenschluss der Deutschen Tachometer-Werke GmbH und der Offenbacher Tachometer-Werke GmbH.

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