Neue Händlerverträge bei Renault

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Händlerverbandspräsident Uwe-Michael Witzel ist zufrieden: "Nach stellenweise harten, aber immer fairen Verhandlungen haben wir ein ausgewogenes Vertrags- und Konditionensystem verabschiedet."

Renault Deutschland hat mit dem Verband Deutscher Renault Händler neue Verträge für die künftigen rund 250 Haupt- und Vertragshändler vereinbart. Die Neuformulierung der Verträge ist infolge der neuen Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) erforderlich. Renault hat sich dabei für das selektive Vertriebssystem entschieden und dies in den Verträgen berücksichtigt. Vereinbart wurden Selektionskriterien, die einerseits von den existierenden Partnern erfüllt werden müssen, gleichzeitig jedoch einen hohen Qualitätsstandard festschreiben. Spätestens zum 1. Oktober 2003 treten die neuen Kontrakte in Kraft. Geplant ist, bis zum 15. September 2003 alle Verträge zu unterzeichnen.

Die bereits in 2002 begonnene Neustrukturierung des Renault Händlernetzes wird weiter umgesetzt und in den neuen Verträgen berücksichtigt. Der Hersteller setzt dabei in Deutschland auch weiterhin auf rund 1.400 Stützpunkte. Rund 250 Haupt- bzw. Vertragshändler erhalten einen direkten Vertrag mit Renault. Renault Deutschland weist darauf hin, dass die Anpassung der Verträge an die neuen GVO-Bedingungen im Einvernehmen mit dem Händlerverband erfolgte. Die ab dem 1. Oktober nicht mehr rechtskonformen Verträge wurden nicht gekündigt, sondern lediglich angepasst.

"Wir bauen nach wie vor auf ein starkes Händlernetz. Wir brauchen jeden einzelnen, ob im Primär- oder Sekundärnetz", erklärt Hans-Werner Hauth, Vorstand Vertrieb Renault. Auch der Präsident des Verbandes Deutscher Renault Händler, Uwe-Michael Witzel, äußert sich zufrieden: "Es ist uns gelungen, ein ausgewogenes Vertrags- und Konditionensystem zu erarbeiten, das allen Handelsstufen gerecht wird. Die Verhandlungen waren stellenweise hart, aber immer fair und äußerst konstruktiv."