Neue Heimat für Autohändler
Autokaufhäuser mit Pkw-Preisen, die 24 Prozent unter Listenpreis liegen. Start zunächt mit Re-Importen. Ambitionierte Ziele von Peter Seifert, Vorstandsvorsitzender des Ettlinger Unternehmens.
Innerhalb der kommenden vier Jahre will die Autowelt AG, Ettlingen, den deutschen Automarkt revolutionieren. Schon jetzt ist Autowelt (www.autowelt.ag) mit 14 Standorten Deutschlands nach eigenen Angaben größter freier Autohändler. Die Wachstumsstrategie basiert dabei im Wesentlichen auf drei Säulen: einem Franchisekonzept, dem Konzept des "Autokaufhauses" sowie im Vergleich zum herkömmlichen Handel durchschnittlich 24 Prozent günstigeren Preisen. Im laufenden Jahr plant die Autowelt AG ein Absatzvolumen von 2.500 Pkw. 2002 waren es bereits 811. Bis 2007 sollen die Zahl der verkauften Pkw auf 34.000 und die Zahl der Standorte auf 150 anwachsen.
Um diese Ziele zu erreichen, setzt die Autowelt AG erstmals im Autohandel ein Franchisesystem um und will dabei von der Bereinigung der herkömmlichen Händlerstrukturen durch die Autoproduzenten profitieren. Nach einer Studie von Center Automotive Research wird die Zahl der markengebundenen Autohändler bis 2010 um etwa 12.700 abnehmen. Im Augenblick gibt es deutschlandweit noch 23.700 fabrikatgebundene Autohändler. "Innerhalb der Franchisestrukturen der Autowelt AG werden zahlreiche Autohändler ihre Chance finden. Wir wiederum können von deren Know-how und Netzwerken profitieren", so Peter Siefert, Vorstandsvorsitzender der Autowelt AG.
Im ersten Halbjahr 2003 hat die Autowelt AG die Anzahl ihrer Verkaufsstätten von zwei auf vierzehn gesteigert. Die Hauptverwaltung befindet sich in Ettlingen, wo auch Autos verkauft werden. Zwei weitere Autowelt-Filialen befinden sich in Karlsruhe und Pforzheim. Neue Autowelt-Partner gibt es nun u.a. in Sinsheim, Nagold, Heiterbach, Winnenden, Backnang, Weil im Schönbuch, Güglingen, Ehringen und Erbach.
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