Neue Skoda-CI kommt gut an

Von Joachim von Maltzan

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Nach Darstellung von Skoda können die nach neuer CI umgestellten Betriebe im Vergleich zu den Autohäusern im alten Markenauftritt höhere Umsätze aufweisen.

Skoda trumpft mit neuer CI auf.(Foto:  Skoda)
Skoda trumpft mit neuer CI auf.
(Foto: Skoda)

„Unsere Kunden schätzen unseren neuen Markenauftritt.“ Das teilte Imelda Labbé, Geschäftsführerin von Skoda Deutschland, gestern auf einer Presseveranstaltung in Hannover im Autohaus Hackerott mit. Christian Hackerott hat seinen Skoda-Betrieb nach der neuen Marken-CI umgebaut und vor Kurzem eröffnet. Labbé erläuterte am Beispiel des Autohauses Hackerott, nach welchen Prinzipien das neue Handelsdesign aufgebaut ist.

In Deutschland befindet sich der Umrüstungsprozess der Skoda-Betriebe auf die neue CI in seiner heißen Phase. 50 Partner haben das neue Handelsdesign inzwischen in ihren Immobilien umgesetzt. Bis zum Jahresende werden es rund 100 sein. Fast 300 Stützpunkte haben die Bauberatung abgeschlossen. Bis Ende 2015 sollen alle Skoda-Vollfunktionsbetriebe, in denen sich Vertrieb und Service unter einem Dach befinden, auf das neue Unternehmensdesign umgestellt sein.

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Die bisherigen Erfahrungen zeigten, dass der neue Markenauftritt bei den Kunden hervorragend ankomme, erläuterte die Geschäftsführerin. „Die Betriebe, die die neue CI bereits umgesetzt haben, verzeichnen ein Umsatzwachstum, das je nach Geschäftsbereich bis zu neun Prozent über dem durchschnittlichen Wachstum aller noch nicht umgerüsteten Betriebe liegt. Die Kundenzufriedenheitswerte sind ebenfalls deutlich höher. Bessere Gründe für die rasche Umsetzung des neuen Handelsdesigns kann es nicht geben“, betonte sie in einer ersten Zwischenbilanz.

Hochschule befragte potenzielle Kunden

Die positive Wirkung des neuen Skoda-Unternehmensdesigns auf Handel und Konsumenten unterstreicht eine im Auftrag von Skoda erstellte Studie der Hochschule Nürtingen-Geislingen. 720 befragte potenzielle Kunden gaben an, dass die neu gestalteten Autohäuser frischer und moderner, hochwertiger und einladender wirken würden. So bewerteten mehr als 83 Prozent der Teilnehmer die neu gestaltete Fassade mit dem grün umrahmten Portal und der Communication Wall als besonders edel und exklusiv. Zum Vergleich: Dem bisherigen Auftritt attestierten dies kaum mehr als ein Viertel der Befragten. Knapp 90 Prozent verliehen der neuen Corporate Identity die Adjektive „modern“ und „jugendlich“. Mehr als 62 Prozent bezeichneten sie als „auffallend“ und „emotional“ – auch hier jeweils Verbesserungen um den Faktor zwei bis drei. Auch die Innenausstattung beurteilten sie ähnlich positiv. Bei der Befragung kamen aber auch gestiegene Ansprüche der potenziellen Kunden hinsichtlich Prozessen, Technik und Dienstleistungen zum Ausdruck.

Skoda will Wachstumskur fortsetzen

In Ergänzung zu seiner Modelloffensive erwartet der Hersteller vom neuen Markenauftritt im Handel weitere Wachstumsimpulse – auch in Deutschland. In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen gemeinsam mit seinen Partnern konkrete Geschäftsziele für die kommenden Jahre festgeschrieben. „Die Innen- und Außenarchitektur der neuen Skoda-Autohäuser ist also kein Selbstzweck und keine Kosmetik, sondern die bauliche Antwort auf die Frage nach dem Betriebspotenzial der Zukunft“, betonte Labbé.

„Gemeinsam mit starken Partnern an unserer Seite werden wir unsere Neuzulassungen weiter steigern, unseren Marktanteil ausbauen und unseren Platz unter den großen Volumenmarken in Deutschland festigen.“ Aktuell zählt Skoda zu den am stärksten wachsenden Automobilmarken in Deutschland. Bis zum Jahresende erwartet Labbé mehr als 170.000 Neuzulassungen (Vorjahr: 159.938) und einen Marktanteil von 5,7 bis 5,8 Prozent (Vorjahr: 5,4 Prozent).

Auch Christian Hackerott, Geschäftsführer des Autohauses Hackerott in Langenhagen bei Hannover, setzt auf das Potenzial der Marke Skoda. Mit seinem in nur vier Monaten umgerüsteten Betrieb will er seinen Neuwagenabsatz von derzeit 800 auf rund 1.000 Jahreseinheiten steigern.

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