Neuer DOHC-Boxer bei Subaru

Redakteur: Pascal Wildhage

Für das Modelljahr 2006 hat Subaru einen neuen 2.0-Liter-DOHC-Boxermotor entwickelt, der in den Modellen Forester, Legacy und Impreza als Basisaggregat zum Einsatz kommt.

Für das Modelljahr 2006 hat Subaru einen neuen 2.0-Liter-DOHC-Boxermotor entwickelt, der in den Modellen Forester, Legacy und Impreza als Basisaggregat zum Einsatz kommt.

Der Forester 2.0X wird über 116 kW/158 PS bei 6400/min verfügen und sein Drehmoment von 186 Nm bei 3200 Umdrehungen an die Kurbelwelle abgeben. Für den Einsatz im Legacy, wie auch im Impreza, wurde der Motor leicht modifiziert und kommt deshalb dort auf 121 kW/165 PS bei 6800/min. Das maximale Drehmoment liegt ebenfalls bei 3200/min an und ist auf 187 Nm angestiegen.

Statt bisher einer werden nun zwei obenliegende Nockenwellen je Zylinderbank eingesetzt, um die vier Ventile eines jeden Zylinders anzusteuern. Das sorgt für einen steifen Ventiltrieb, macht eine präzisere Einhaltung der Steuerzeiten möglich und schafft so die Voraussetzung für hohe Drehzahlfestigkeit. Um das Leistungspotenzial des Boxermotors bestmöglich auszunutzen, wird das "Active Valve Control System" (AVCS) eingesetzt, das die Ventilsteuerzeiten und den Ventilhub last- und drehzahlabhängig regelt. Weiterhin wird zur Optimierung des Verbrauches eine elektrische Drosselklappe (E-Gas) verwendet, was zudem das Ansprechverhalten verbessern soll, weil die Laständerungen schneller umgesetzt werden.

Der 2.0-Liter-DOHC Boxermotor wird serienmäßig mit einem Fünfgang- Schaltgetriebe verblockt. Bei dieser Kombination erfolgt die Drehmomentverteilung zu 50 Prozent an die Vorder- und die Hinterachse. Dies geschieht durch eine selbstsperrende Viskokupplung mit Mitteldifferenzial. Wird das Fahrzeug allerdings mit dem Automatikgetriebe E-4AT geordert, übernimmt das elektrisch gesteuerte "Active Torque Split System" die Drehmomentverteilung. Diese liegt dann bei 60 Prozent an der Vorder- und 40 Prozent an der Hinterachse.