Neuer Herr der Ringe contra Schwaben-Sterne...

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Alexander Schuhmacher ist seit Jahresbeginn neuer Geschäftsführer des Audi-Zentrums Stuttgart.

Alexander Schuhmacher, seit Beginn dieses Jahres Geschäftsführer im Audi Zentrum Stuttgart hat sich einiges vorgenommen: „Es ist besonders reizvoll, hier in der Stadt, in der Mercedes seinen Hauptsitz hat, die Marke Audi dauerhaft zu etablieren und weiter auszubauen.“ Große Aufgaben scheinen dem 44jährigen gebürtigen Freudenstädter zu liegen. Vor dem Wechsel nach Stuttgart, der für den bekennenden Schwaben ein „zurück zu den Wurzeln“ darstellt, war Alexander Schuhmacher Gesamtgeschäftsführer der Firmengruppe Eduard Winter in Berlin. Er konnte dort im vergangenen Sommer das mit 25 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche (incl. Regierungswerkstatt) größte Audi Zentrum der Welt einweihen.

Schuhmacher leitete 24 Standorte der Marken VW, Audi, Porsche und Skoda in Berlin und Brandenburg und war verantwortlich für 1000 Mitarbeiter. „Berlin hat für alle Premium-Marken großes politisches Gewicht“, sagt Schuhmacher. „Dort fährt das gesellschaftliche Leben am obersten Limit, trotz hoher Arbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Anspannung.“ Der Wechsel von der Metropole Berlin in die Landeshauptstadt Stuttgart stellt für Schuhmacher, der von 1984 bis 2000 in verschiedenen Bereichen des Pkw-Vertriebs bei DaimlerChrysler den Grundstein für seine berufliche Karriere gelegt hat, eine Herausforderung dar. Schuhmacher: „Diese beiden Städte lassen sich nicht vergleichen. Hier reizt mich die wirtschaftliche Perspektive. Und der Anspruch der Kunden ist an jedem Ort der gleiche. Mit der Marke Audi wird eine Erwartungshaltung verbunden, der wir gerecht werden wollen. Die Region Stuttgart gehört zu den wirtschaftlich stärksten und vom Volumen her bedeutendsten Märkten in Deutschland. Die Entwicklung der Marke Audi weiter voranzutreiben ist eine Aufgabe, der ich mich gern stelle.“

Die drei Niederlassungen des Audi Zentrum Stuttgart in der Heilbronner Strasse in Stuttgart, Vaihingen und Weilimdorf konnten im vergangenen Jahr insgesamt 2352 Audi-Neuwagen, 687 VW-Neuwagen und 1719 Gebrauchtwagen im Premium-Segment verkaufen. Der Umsatz lag bei 76 Millionen Euro. „Das kann sich sehen lassen“, freut sich der neue Chef über 200 Mitarbeiter, der sein Hauptaugenmark darauf legen möchte, diese sportliche Premium-Marke als dritte Kraft neben Mercedes und BMW noch stärker zu platzieren. Der weitere Ausbau der Dienstleistungsangebote in Verkauf und Service an allen drei Standorten sowie die Erschließung neuer Markt- und Kundenpotenziale sind das strategische Ziel der nächsten Jahre. Dazu gehört die Intensivierung der Kundenbetreuung und Aquisition im Verkaufsaußendienst, die Ausweitung des Angebotes an hochwertigen Dienst- und Jahreswagen aus dem Pool der Audi AG sowie das flexible Reagieren auf die sich verändernden Kundenwünsche.