Neuer Mercedes Sprinter: Der 2,5-Milliarden-Transporter

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Eine rein batterieelektrische Variante bringt Mercedes 2019 auf den Markt. Damit ist der Stuttgarter Konzern relativ spät dran – die Konkurrenten VW und Renault wollen ihre großen E-Transporter noch dieses Jahr rausbringen. Beim Stromer-Modell müsse man vor Kunden viel Aufklärungsarbeit leisten, sagte Mornhinweg. „Ich bin nicht skeptisch, aber ich sage, es ist nicht einfach ein Home Run.“

Neben den niedrigeren Verbrauchswerten sollen auch lange Wartungsintervalle (60.000 km bei Heckantrieb, 40.000 km bei Frontantrieb, gesunkene Instandsetzungskosten sowie eine Optimierung des Wartungsprozesses die Total Cost of Ownership (TCO) begrenzen. Dazu können auch die optional erhältlichen Assistenten beitragen, indem Abstands-, Brems- und Spurhaltehelfern Unfälle vermeiden und damit positive Auswirkungen auf die Versicherungseinstufungen haben.

Mercedes Sprinter: Der 2,5-Milliarden-Transporter
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Ein Seitenwindassistent gehört zum Serienumfang. Serienmäßig gibt es nun auch ein etwas gefälligeres Aussehen. Das Frontdesign des Sprinter orientiert sich nun mehr an der V-Klasse als am einfachen Transporterstil.

Auf den Markt kommt der neue Transporter im Sommer. Seit dem Debüt im Jahr 1995 hat Mercedes über 3,4 Millionen Einheiten der Baureihe verkauft. Im vergangenen Jahr hatte der Sprinter-Absatz um 4 Prozent auf gut 200.000 Fahrzeuge angezogen. Für Generation drei hat Daimler 2,5 Milliarden Euro locker gemacht.

Stellenverlagerung in die USA noch nicht endgültig

Das zentrale Sprinter-Werk ist Düsseldorf mit rund 6.500 Mitarbeitern – etwa 300 Millionen Euro aus dem Investitionspaket gingen dorthin. Etwa ein Zehntel der Düsseldorfer Stellen könnte aber in die USA verlagert werden. Dort hat Daimler für umgerechnet 500 Millionen Euro ein neues Transporter-Werk gebaut.

Die mögliche Stellenverlagerung hatte Daimler vor einigen Jahren angekündigt. Spartenchef Mornhinweg stellte nun einen langsameren Personalabbau in Aussicht: „Wenn der Markt weiterhin so zieht, wie er im Moment zieht, ist durchaus die Möglichkeit gegeben, dass wir nicht auf die damalige Planung gehen müssen.“

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