Nissan ruft Navara und Micra in die Werkstatt
Während es beim Pick-Up Navara zu Radlagerschäden an der Hinterachse kommen kann, streikt bei einigen Exemplaren des Micra das I-Key-System.
Nissan ruft in Deutschland 2.276 Fahrzeuge der Baureihe Navara und 2.416 Kleinwagen vom Typ Micra in die Werkstätten. Während es beim Pick-Up Navara zu Radlagerschäden an der Hinterachse kommen kann, streikt bei einigen Exemplaren des Micra das I-Key-System.
Betroffen sind Navara-Modelle aus dem Produktionszeitraum Mai 2005 bis Dezember 2005. Der Defekt macht sich durch ein deutlich hörbares Geräusch bemerkbar. Die Halter werden vom Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg angeschrieben und in die Werkstätten gebeten. Dort wird Nissan zufolge das Radlager der Hinterachse getauscht. Wird der Schaden nicht behoben, kann es zur kompletten Zerstörung des Radlagers kommen. "Hierdurch ist die korrekte Führung der Steckachse nicht mehr gegeben und es besteht die Möglichkeit, dass die Steckachse aus dem Achsgehäuse wandert", teilte Nissan mit.
Beim Micra können Probleme mit dem so genannten Intelligent-Key-System dazu führen, das sich der Dreh-Griff zum Starten nur schwer oder gar nicht mehr drehen lässt. Dann kann das Auto nicht mehr gestartet werden. Hier sind Modelle aus dem Produktionszeitraum zwischen November 2002 bis Dezember 2004 betroffen. Nissan schreibt die Halter selbst über die Händler an. In der Werkstatt wird der Drehschalter kostenlos ausgetauscht.