Kfz-Mechatroniker light NRW will zweijährigen Ausbildungsberuf testen

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

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Das Kfz-Gewerbe NRW möchte das „Monoberufs-Konzept“ in einem landesweiten Piloten testen. Davon verspricht sich der BBA-Vorsitzende René Gravendyk auch, die Zahl der Abbrecher zu senken

Aus Sicht des Kfz-Gewerbes NRW benötige die Ausbildung als Kfz-Mechatroniker in einer zweijährigen Grundausbildung nicht alle fünf Schwerpunkte. (Bild:  ProMotor)
Aus Sicht des Kfz-Gewerbes NRW benötige die Ausbildung als Kfz-Mechatroniker in einer zweijährigen Grundausbildung nicht alle fünf Schwerpunkte.
(Bild: ProMotor)

Seit anderthalb Jahren diskutieren Landesverbände und ZDK in den Berufsbildungsausschüssen über eine Anpassung des Ausbildungsberufs des Kfz-Mechatronikers. Bislang sieht die dreieinhalbjährige Berufsausbildung fünf Schwerpunkte vor: Personenkraftwagentechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, System- und Hochvolttechnik sowie Karosserietechnik. Ob diese aktuell noch alle erforderlich sind, daran gibt es Zweifel.

Allen voran vom Kfz-Gewerbe NRW. Schon lange werben die Mitglieder für eine Anpassung des Ausbildungsberufs in Richtung Monoberuf. Das heißt, die Grundausbildung mit den bisherigen Inhalten soll es weiterhin geben, diese soll aber schon nach zwei Jahren abgeschlossen sein. Eine Spezialisierung, beispielsweise in Richtung Karosserietechnik oder den Nutzfahrzeugbereich, soll erst im Anschluss mit einer anderthalbjährigen Fortsetzung der Ausbildung erfolgen. Muss aber nicht.