Mobilitätsbudgets Nur Auto war gestern

Von Hanno Boblenz 7 min Lesedauer

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Gewerbliche und Flottenkunden des Automobilhandels setzen immer häufiger auf sogenannte Mobilitätsbudgets anstatt auf Dienstwagen, um ihre Mitarbeiter mobil zu halten. Für Fuhrparkberater wird das zunehmend zur Herausforderung.

Wie halten die Unternehmenskunden des Automobilhandels künftig ihre Belegschaften mobil? Der klassische Dienstwagen könnte zugunsten von Mobilitätsbudgets an Bedeutung einbüßen.(Bild:  © Sven Krautwald - stock.adobe.com)
Wie halten die Unternehmenskunden des Automobilhandels künftig ihre Belegschaften mobil? Der klassische Dienstwagen könnte zugunsten von Mobilitätsbudgets an Bedeutung einbüßen.
(Bild: © Sven Krautwald - stock.adobe.com)

Mobilität bedeutet heute mehr als nur Autofahren. Dass diese Einstellung mittlerweile auch in Unternehmen angekommen ist, spürt der eine oder andere Autoverkäufer am Kaufverhalten seiner gewerblichen Kunden. Viele Arbeitgeber untersuchen das Reiseverhalten ihrer Mitarbeiter und prüfen, ob jeder Dienstwagenberechtigte wirklich einen Firmenwagen benötigt.

Das mag häufig finanzielle Gründe haben. Schließlich sind die TCO (Total Cost of Ownership) von Geschäftswagen zuletzt erheblich gestiegen. Doch in der Regel gibt der Nachhaltigkeitskurs der Geschäftsleitung den Ausschlag. Im November 2022 hatte das EU-Parlament als Teil des European Green Deal die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) verabschiedet. Große Unternehmen müssen danach künftig ausführlich Rechenschaft darüber ablegen, wie sie CO2 einsparen.