ZDK-Prognose
Nur der Fahrzeugbestand wächst
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2023 gibt es laut ZDK noch keine allzu großen Änderungen für die Branche – wohl aber bis zum Jahr 2030. Neuzulassungszahlen wie 2019 werde es nicht mehr geben. Betriebe werden sich umstellen müssen.
Wie wird das Autojahr 2023? Laut der aktuellen Prognose des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) wird die Zahl der Neuzulassungen 2023 bei 2,6 Millionen und damit auf dem Niveau von 2022 liegen, das der Besitzumschreibungen leicht auf 5,75 Millionen steigen. Das Neuwagenangebot werde sich leicht verbessern, aber nicht die Kaufstimmung der Kunden, so das Fazit.
Zulassungsplus nur durch hohen Auftragsbestand
Das Zulassungsplus im ersten Quartal 2023 sei vor allem den hohen Lieferrückständen der Hersteller geschuldet. Die noch ausstehenden Kundenbestellungen würden nun abgearbeitet. Auch der Verband der Automobilindustrie (VDA) zeichnet kein positives Bild: Von Januar bis März 2023 sanken die Inlandsaufträge um 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und das Ordervolumen aus dem Ausland um 10 Prozent. Die sinkende Nachfrage werde sich laut ZDK erst ab Mitte des Jahres in den Neuzulassungszahlen niederschlagen. Bis dahin werden die Auslieferungen wegen des hohen Auftragspolsters noch ausreichend sein. Das Kaufinteresse der Kunden sei aber aufgrund der allgemeinen Teuerungen bereits jetzt sehr zögerlich. Größere Investitionen wie ein Autokauf werden zurückgestellt.
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