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Used Plus ermittelt sämtliche Produktionsdaten inklusive Serien- und Sonderausstattungen per VIN-Abfragen (Vehicle Identification Number). Dafür hat AutoDo! eine Vielzahl an neuen Datensätzen in das System eingepflegt. Gebündelt mit den Gutachten des beauftragten Sachverständigen, Reparaturaufträgen und dem eingescannten Fahrzeugbrief, ergeben diese Informationen eine digitale Fahrzeugakte. „Jeder Arbeitsplatz ist für den jeweiligen Nutzer mit verschiedenen Userrechten ausgestattet“, sagt Jonas: „Die Arbeitsschritte zu jedem Fahrzeug sind in Used Plus hinterlegt, sodass ich nachvollziehen kann, wer welche Daten geändert hat.“ Mit dem Rechtekonzept ist somit genau geklärt, wer Fahrzeuge online stellen oder reservieren darf.
Mehrsprachig einsetzbare Software
Neben den technischen Daten hat AutoDo! auch rechtliche Aspekte und länderspezielle Bedürfnisse wie beispielsweise verschiedene Nutzlasten berücksichtigt. „Europaweit gelten andere Steuersätze oder Vorgaben, wie die Händler die Fahrzeuge auszeichnen müssen. Bei Used Plus sind diese Gegebenheiten alle eingepflegt“, erklärt van Eupen.
Um dem internationalen Handel mit gebrauchten Fahrzeugen Rechnung zu tragen, ist die Software mehrsprachig verfügbar. Mit einem Klick können die Verkäufer zum Beispiel ein Angebot in Spanisch oder Italienisch erstellen. „Used Plus übersetzt die einzelnen Punkte, sodass sich der Käufer ein klares Bild über die Ausstattung oder Schäden an einem Lkw machen kann“, sagt van Eupen.
Mittelfristig plant AutoDo!, Used Plus in 20 Sprachen anzubieten. Derzeit laufen Gespräche, inwiefern Iveco das Programm europaweit einsetzen kann und im zweiten Schritt die Datenbank auch seinen Händlern verfügbar macht.?
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