Wasserstoff Nutzfahrzeuge übernehmen Nachfrage an Zapfsäulen

Von sp-x 1 min Lesedauer

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Eine Handvoll Brennstoffzellen-Fahrzeuge im Monat, mehr Nachfrage ist nicht da. Entsprechend gibt es auch kaum H2-Absatz an den Tankstellen. Nun setzen die Betreiber auf eine Klientel, die zunehmend aktiv wird.

Wasserstoff mit 350 bar in die Tanks zu pressen, ist vor allem für Nutzfahrzeuge gedacht.(Bild:  H2-Mobility)
Wasserstoff mit 350 bar in die Tanks zu pressen, ist vor allem für Nutzfahrzeuge gedacht.
(Bild: H2-Mobility)

Mit dem Brennstoffzellen-Pkw war bislang kein Geschäft zu machen, mit Wasserstoff-Lkw scheint es an den deutschen H2-Zapfsäulen nun besser zu laufen. Im März wurde erstmals mehr Kraftstoff an Nutzer von Lkw, Bussen und Transportern verkauft als an Pkw-Fahrer, wie das Betreiberbündnis H2-Mobility mitteilt. Gleichzeitig stieg der absolute Wasserstoffabsatz gegenüber dem Vorjahresmonat um zehn Prozent.

H2-Mobility ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Shell, Air Liquide, Total Energies, Linde, Daimler Truck, EG Group sowie Hyundai und betreibt die öffentliche Wasserstoff-Tankstelleninfrastruktur in Deutschland. Aktuell sind laut H2 Mobility rund 60 Anlagen in Betrieb. Die Zählungen fallen je nach Quelle allerdings unterschiedlich aus. Der TÜV Süd meldete vor einigen Wochen 113 Tankstellen in Deutschland.

Ursprünglich hatte das Unternehmen ausschließlich Pkw-Kunden und Transporter-Fahrer im Fokus, seit einer Strategieänderung im vergangenen Jahr rückt das Lkw-Geschäft in den Mittelpunkt, was eine technische Aufrüstung der Tankstellen nötig gemacht hat.

Schwere Lkw und Busse mit Brennstoffzelle oder H2-Verbrennungsmotor tanken Wasserstoff mit niedrigerem Druck (350 bar) als Pkw (700 bar), wodurch für beide Fahrzeugarten eigene Betankungstechnik vorgehalten werden muss. Weil in Lkw in der Regel Platz für größere Tanks ist, spielt die geringere Energiedichte bei niedrigerem Druck keine Rolle. Im Gegenzug lassen sich die Kosten für Speicherung und Tankinfrastruktur kleiner halten.

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