Kfz-Innung Region Stuttgart Torsten Treiber als Obermeister wiedergewählt

Von Nick Luhmann 1 min Lesedauer

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Obermeister Torsten Treiber geht in seine fünfte Amtszeit. In einer engagierten Rede forderte er bei der Versammlung der Innung Region Stuttgart vor allem Technologieoffenheit und bezahlbare individuelle Mobilität für alle.

Torsten Treiber wurde als Obermeister der Kfz-Innung Region Stuttgart erneut wiedergewählt. (Bild:  Wolfgang List)
Torsten Treiber wurde als Obermeister der Kfz-Innung Region Stuttgart erneut wiedergewählt.
(Bild: Wolfgang List)

Torsten Treiber aus Ludwigsburg ist erneut einstimmig zum Obermeister der Kfz-Innung Region Stuttgart gewählt worden. Seit seiner ersten Wahl im Jahr 2012 habe er die Innung mit Hingabe und starkem Engagement für die Interessen des Kfz-Gewerbes geführt, sagte Treiber rückblickend.

Nun beginnt er seine fünfte Amtsperiode und versprach der Versammlung, die nachhaltige Vertretung und Förderung des Kfz-Gewerbes fortzusetzen. In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in der Automobilbranche fordere er entscheidende Maßnahmen für eine zukunftsfähige Mobilität. Treiber betonte die Notwendigkeit von Technologieoffenheit, insbesondere im Hinblick auf E-Fuels, HVO und Biokraftstoffe, um eine vielfältige und nachhaltige Mobilitätslandschaft zu ermöglichen.

Warnung vor „überzogener Ideologiepolitik“

„Was wir brauchen, ist ein klarer Plan sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene. Die Klimapolitik muss im internationalen Kontext betrachtet und die Klimaziele an die wirtschaftlichen Realitäten angepasst werden. Überzogene Ideologiepolitik mit unrealistischen Zielen führt zu wirtschaftlichen Verwerfungen und Fehlsteuerungen“, sagte Treiber.

Besonders im internationalen Wettbewerb sei ein strategischer Plan zur Stärkung der Wirtschaft dringend erforderlich. Weniger Bürokratie und Regulierungswahn sowie eine stärkere Fokussierung auf Arbeit und Leistungsorientierung seien dabei von zentraler Bedeutung.

Der Kampf für die individuelle Mobilität und das Auto dürfe nicht vernachlässigt werden. Es müssten weiter passende Angebote für Menschen geschaffen werden, darunter auch günstige Autos, um die Mobilität für alle zugänglich zu machen.

Treiber forderte daher alle relevanten Akteure auf, gemeinsam an einem umfassenden Plan für die Zukunft der Mobilität zu arbeiten, der sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt und die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der Branche lege.

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