ZDK-Verbandskrise Oberste Priorität hat für Kfz-Betriebe die Interessenvertretung

Von Doris S. Pfaff 4 min Lesedauer

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Die Mitgliedsbetriebe erwarten vom ZDK die Vertretung ihrer Interessen sowohl in Berlin als auch in Brüssel. Für die Verbandskrise scheint es kein Verständnis zu geben. Das zeigt eine Umfrage der Fachgruppe Fabrikatsvereinigung.

Thomas Peckruhn, Sprecher der Fachgruppe Fabrikatsvereinigung im ZDK, stellte in Berlin den Mitgliedern die Ergebnisse einer Umfrage zu den Erwartungen an die Interessenvertretung des Kfz-Gewerbes vor. (Bild:  Doris S. Pfaff - VCG)
Thomas Peckruhn, Sprecher der Fachgruppe Fabrikatsvereinigung im ZDK, stellte in Berlin den Mitgliedern die Ergebnisse einer Umfrage zu den Erwartungen an die Interessenvertretung des Kfz-Gewerbes vor.
(Bild: Doris S. Pfaff - VCG)

Was erwarten die Autohäuser von ihrer Mitgliedschaft im Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)? Diese Frage war Teil einer Blitzumfrage, die die Fachgruppe Fabrikatsvereinigung im Zeitraum vom 22. November bis 17. Dezember 2024 unter den Betrieben der Händlerverbände durchführte.

Die Antwort fiel eindeutig aus: Die Kfz-Betriebe erwarten vom ZDK an erster Stelle die Vertretung ihrer Interessen gegenüber der Politik. Von den 799 teilnehmenden Autohäusern waren 94 Prozent Innungsmitglieder. 77 Prozent von ihnen gehören zusätzlich einem Fabrikatsverband an. Unter den Betrieben finden sich sowohl markengebundene Handels- und Servicebetriebe als auch freie Werkstätten. 42 Prozent der Teilnehmer sind kleinere Betriebe mit bis zu 15 Angestellten.